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Tödlicher Unfall bei Eschborner Eschathlon

Beim Halbmarathon in Eschborn ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein 88 Jahre alter Autofahrer überfuhr eine 30 Jahre alte Ordnerin, die ihn auf eine Straßensperrung für den Lauf aufmerksam gemacht hatte.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei kurz nach 12 Uhr. Die 30 Jahre alte Frau war am Rande des Halbmarathons in Eschborn (Main-Taunus) als Streckenposten im Einsatz. Als sie einen 88 Jahre alten Autofahrer bat, mit seinem Fahrzeug zu wenden, kam dieser der Aufforderung nach.

Bei seinem Wendemanöver erfasste der Fahrer die ehrenamtliche Ordnerin mit seinem Wagen. Diese wurde dabei tödlich verletzt, so die Beamten. Sie starb noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer habe "offensichtlich das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und die Ordnerin überfahren", sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Laut den Ermittlungen wollte die Frau wohl die Absperrung öffnen, damit der Mann das Gelände verlassen kann, als es zu dem Unfall kam.

Führerschein direkt einbehalten

Der 88-Jährige erlitt demnach einen Schock. Er wurde später auf einem Polizeirevier vernommen. "Die Kollegen haben seinen Führerschein direkt einbehalten", sagte der Sprecher. Er wolle keine generellen Aussagen treffen, aber in dem konkreten Fall habe sich gezeigt, dass man in dem hohen Alter besser nicht mehr Autofahren sollte.

Die komplette Veranstaltung wurde nach dem Unfall abgebrochen. Der Halbmarathon mit rund 1.500 Teilnehmern ist Teil des Eschborner Eschathlons, einer Laufveranstaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die in diesem Jahr zum 8. Mal stattfinden sollte. Der Eschathlon wird vom Stadtlauf Verein Eschborn organisiert.

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