Zwei Feuerwehrautos vor einem Mehrfamilienhaus, aus dessen Dach Rauch aufsteigt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Isenburg sind mehrere Menschen verletzt worden. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Es gibt Hinweise darauf, dass eine brennende Zigarette das Feuer auslöste.

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Fünf Menschen bei Brand in Neu-Isenburg verletzt

Feuerwehrmann spricht ins Mikrofon
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In Neu-Isenburg (Offenbach) hat es in der Nacht zum Montag in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden dabei fünf Menschen verletzt. Zwei von ihnen kamen mit schweren Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus. Ein Feuerwehrmann sei ebenfalls verletzt und ambulant behandelt worden.

Das Feuer im Dachgeschoss wurde um kurz vor 3 Uhr gemeldet. "Es war etwas ungewöhnlich, dass bereits beim Eintreffen die gesamte Wohnung in Vollbrand stand und das Feuer auch schon auf den Dachstuhl übergegriffen hatte", sagte Offenbachs stellvertretender Kreisbrandinspektor, Thomas Peters, dem hr.

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Wohnung brennt in Neu-Isenburg

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Haus nicht mehr bewohnbar

Alle 19 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses konnten sich nach Angaben der Feuerwehr selbst nach draußen retten. Da das Haus aktuell nicht mehr bewohnbar ist, sollen sie vorübergehend in Hotels übernachten.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Kräften im Einsatz. Brandermittler begannen am Montag ihre Untersuchungen zur Ursache des Feuers. Dabei werde auch geprüft, ob möglicherweise eine brennende Zigarette dazu führte, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Schaden liege im höheren sechsstelligen Bereich.

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