Zug FFM Hbf Reparatur

Ein Regionalexpress ist bei der Einfahrt in den Frankfurter Hauptbahnhof gegen den Prellbock geprallt. Mehrere Menschen im Zug stürzten, eine Frau wurde schwerer verletzt.

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Ein Zug ist am Montagmorgen auf einen Prellbock im Frankfurter Hauptbahnhof gefahren. Der Regionalexpress 30 aus Kassel habe bereits abgebremst und sei gegen 6.45 Uhr mit "ganz geringer Geschwindigkeit" auf Gleis 16 eingefahren, teilte die Bundespolizei mit.

Platzwunden am Kopf

Die Reisenden hätten mit dem Aufprall auf den Puffer am Gleisende nicht gerechnet, deshalb seien einige zu Fall gekommen, sagte ein Sprecher. Nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und Feurwehr erlitten insgesamt fünf Menschen Verletzungen. Laut Feuerwehr wurden zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht, unter anderem mit Platzwunden am Kopf. Drei Menschen seien ambulant vor Ort behandelt worden.

Der Bundespolizei-Sprecher sprach von drei leicht verletzten Reisenden, einer leicht verletzten Zugbegleiterin sowie einer 60 Jahre alten Reisenden aus Bad Nauheim (Wetterau), die "schwerer verletzt" wurde. Sie erlitt durch den Sturz Verletzungen an Kopf und Rücken.

Lokführer befragt, Zug untersucht

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Zug fährt gegen Prellbock

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Am Prellbock und an der Lok seien kaum Schäden sichtbar. Die Einfahrtgeschwindigkeit in Kopfbahnhöfe beträgt laut Bahn normalerweise 30 Stundenkilometer. Wie schnell genau die Bahn unterwegs war, ist unklar.

Das Gleis war zunächst gesperrt. Es sei aber mit keinen größeren betrieblichen Beeinträchtigungen zu rechnen, sagte eine Bahn-Sprecherin. Die Ursache war zunächst unklar. Die Bundespolizei erklärte, der Lokführer werde dazu befragt. Der Zug und die Gleisanlage wurden untersucht.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 20.01.2020, 16.45 Uhr