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Unfall

Bei zwei kurz aufeinanderfolgenden Unfällen beim Schiersteiner Kreuz sind insgesamt fünf Menschen schwer verletzt worden. Die A643 musste für drei Stunden voll gesperrt werden.

Zwei Unfälle haben am Freitagabend den Verkehr auf der Schiersteiner Brücke lahmgelegt: Bei einem Spurwechsel übersah ein 59-jähriger Mann am Freitagabend das Auto eines 54-Jährigen. Die beiden Wagen berührten sich, das Auto des 59-Jährigen geriet ins Schlingern, fuhr gegen eine Betonschutzwand und überschlug sich, wie die Polizei am Samstag berichtete.

Für die Bergung des schwer verletzten Mannes musste die Fahrspur in Richtung Wiesbaden zwischen der Anschlussstelle Äppelallee und dem Schiersteiner Kreuz gesperrt werden. Während der Rettungsarbeiten ereignete sich auf der gegenüberliegenden Fahrtrichtung auf gleicher Höhe ein weiterer schwerer Unfall.

Fahrer auf Gegenseite abgelenkt

Dieser zweite Unfall wurde nach Angaben von Polizei und Feuerwehr durch abgelenkte und teilweise langsam fahrende Gaffer verursacht. Es kam zu einem einem Auffahrunfall, bei dem sich insgesamt drei Autos ineinander verkeilten. Ein 24-Jähriger im mittleren Wagen wurde schwer verletzt. Er musste mit schwerem Gerät befreit und auch diese Fahrbahn gesperrt werden.

Insgesamt wurden fünf verletzte Menschen in Wiesbadener Krankenhäuser eingeliefert. Im Ganzen waren fünf Feuerwehrfahrzeuge, sieben Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge und die Einsatzleitung Rettungsdienst im Einsatz. Dazu wurden auch Rettungswagen und Notärzte aus umliegenden Landkreisen alarmiert.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten beide Fahrtrichtungen der A643 zwischen der Äppelalle und dem Schiersteiner Kreuz für drei Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 45.000 Euro.

Sendung: hr-iNFO, 15.08.2020, 6.31 Uhr