Feuerwehrleute versuchen, den gasbetriebenen Pkw zu löschen.

Vermutlich durch Schweißarbeiten ist ein gasbetriebenes Auto in Niederaula in Brand geraten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Größere Schäden wurden wohl nur durch die schnelle Reaktion eines Feuerwehrmanns verhindert.

Ein in Brand geratener gasbetriebener Mercedes hat die Feuerwehr in Niederaula (Hersfeld-Rotenburg) am Dienstagnachmittag in Schach gehalten. Nach Polizeiangaben hatte das Fahrzeug gegen 14.20 Uhr Feuer gefangen. Auslöser könnten Schweißarbeiten des Besitzers am Wagen gewesen sein, bei denen sich der Gastank entzündete.

Feuerwehrmann reagiert geistesgegenwärtig

Die Feuerwehr aus Niederaula ließ den Gastank kontrolliert ausbrennen. Jedoch lief dabei durch ein Leck am ebenfalls vorhandenen Benzintank Kraftstoff aus. Das Benzin vermischte sich mit dem Löschwasser, dass sich bereits rund um die Brandstelle verteilt hatte, und ging in Flammen auf. Eine Feuerspur floss daraufhin die abschüssige Königsberger Straße hinab. Die Feuerwehr musste massiv Löschschaum einsetzen, um der Lage Herr zu werden.

Dass es nicht zu einem größeren Unglück kam, ist wohl der geistesgegenwärtigen Reaktion eines Feuerwehrmanns zu verdanken. Dieser brachte die für die Schweißarbeiten genutzte Gasflasche in Sicherheit, als das Löschwasser-Benzin-Gemisch in Brand geriet. Dabei fing die Schutzkleidung des Feuerwehrmanns ebenfalls Feuer. Er bliebt jedoch unverletzt.

Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst noch nicht vor.

Sendung: hr-fernsehen, maintower, 29.10.2019, 18 Uhr