Alptuğ Sözen S-Bahnstation
Die Alptuğ Sözen S-Bahnstation wird eröffnet. Bild © hr

Der 17 Jahre alte Alptuğ Sözen wollte in Frankfurt einen Obdachlosen aus einem S-Bahn-Gleis retten und wurde überfahren: An der Station wurde nun eine Gedenktafel enthüllt. Tausende Menschen hatten online eine Umbenennung der Station gefordert.

Videobeitrag
An der Station Ostendstraße in Frankfurt wurde eine Gedenktafel enthüllt.

Video

zum Video Gedenktafel für verstorbenen Helfer enthüllt

Ende des Videobeitrags

Der Schüler Alptuğ Sözen verlor sein Leben als er das eines anderen rettete: Am Mittwoch wurde in der Frankfurter S-Bahn-Station Ostendstraße eine Gedenktafel und mehrere Stationsschilder mit dem Titel "Alptuğ-Sözen-Station" angebracht. Der 17-jährige Sözen hatte im November versucht, einen Obdachlosen aus dem Gleisbett zu retten als er selbst von einer S-Bahn erfasst wurde.

Online-Petition forderte Umbenennung

Nach seinem Tod hatten tausende Menschen in einer Online-Petition gefordert, die Station zum Gedenken nach Sözen zu benennen. Die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bahn hatten sich am Ende mit der Familie von Sözen verständigt, die Zusatzschilder am Zugang zur Station und an der Unfallstelle anzubringen, um an Sözen zu erinnern.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) war bei der Einweihung anwesend. Er hatte zuvor die Entscheidung der Stadt damit begründet, dass das Schicksal Sözens viele Menschen bewegt habe und in der Station an sein "selbstsloses und ehrenvolles Handeln" erinnert werde.