Hessen hat einen 21 Jahre alten sogenannten Gefährder in die Türkei abgeschoben.

Das teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Mann soll Teil der radikalen Salafistenszene sein, die mittlerweile verbotene "Lies"-Kampagne unterstützt und zum Jihad aufgerufen haben. Der 21-Jährige hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen die Abschiebung geklagt. Anfang Februar wurde die Klage abgewiesen. Nach Angaben des Ministeriums war der Mann seit März 2018 der vierte abgeschobene "Gefährder".