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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern nach Räuber

Der Ikea-Räuber mit Pistole und Geldkoffer

Nach dem Überfall auf einen Geldboten vor der Frankfurter Ikea-Filiale hat die Polizei jetzt Fahndungsbilder von dem Täter veröffentlicht. Der Bote war durch einen Schuss schwer verletzt worden.

Am 9. November war vor der Ikea-Filiale in Frankfurt-Nieder-Eschbach ein Geldbote von einem bewaffneten Räuber überfallen worden. Der 56 Jahre alte Bote trug bei dem Vorfall eine Schussverletzung davon. Der Täter entkam unerkannt.

Täter geht an Passanten vorbei

Bei der Fahndung nach dem Mann hofft die Polizei jetzt auf neue Erkenntnisse durch die Veröffentlichung von Bildmaterial der Überwachungskameras. Auf einem Video ist zu sehen, wie der Täter an dem Möbelgeschäft um eine Ecke geht. Auch mehrere Passanten, darunter eine Frau mit Kinderwagen, durchqueren das Bild.

Videobeitrag

Video

zum Video Fahndungs-Video der Polizei zeigt den Ikea-Räuber

Videoausschnitt
Ende des Videobeitrags

Der Täter, den die Polizei als "dicklich mit Bauchansatz" beschreibt, trägt darauf ein Kapuzensweatshirt, eine Basecap und eine Sonnenbrille, außerdem Jogginghose und Turnschuhe. Die Hände hat er in den Taschen seines Sweatshirts vergraben.

Auf einem Foto ist der Mann mit dem erbeuteten Geldkoffer und einer Pistole in der Hand zu sehen. Ein weiteres Foto zeigt ihn von vorn im Fluchtfahrzeug. Sein Gesicht ist halb verdeckt.

Bote bei Schusswechsel verletzt

Der Überfall hatte sich vor gut einem Monat auf dem Gelände des Möbelhauses abgespielt, als der Bote gerade die Tageseinnahmen in einen Geldtransporter verladen wollte. Der Täter bedrohte den 56-Jährigen mit einer Waffe und verlangte die Herausgabe des Geldes.

Der Ikea-Räuber im Fluchtfahrzeug

Nach einem Gerangel konnte der Räuber dem Boten dessen Geldkoffer entreißen. Anschließend kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der Bote schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde.

Fluchtwagen brennend in Feld gefunden

Der Täter flüchtete in einem Pkw. Das Auto wurde später brennend in einem Feld gefunden. Die Höhe der Beute ist bislang nicht bekannt.

Durch die Veröffentlichung des Bildmaterials hoffen die Beamten nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Geprüft wird auch ein Zusammenhang mit Überfällen in der Vergangenheit, die nach ähnlichem Muster abliefen.

Sendung: hr-iNFO, 11.12.2019, 16 Uhr