Der Geschäftsführer des Wurstherstellers Wilke wehrt sich juristisch gegen die Staatsanwaltschaft Kassel.

Nach Angaben des Verwaltungsgerichts laufe ein Eilverfahren auf Unterlassung. Eine Justizsprecherin hatte behauptet, Wilke habe laut Ermittlungen möglicherweise auch abgelaufene Produkte verkauft. Anfang Oktober war der nordhessische Wursthersteller von den Behörden dicht gemacht worden. In seinen Waren waren Listerien nachgewiesen worden. 37 Fälle, darunter drei Todesfälle, werden mit Wilke in Verbindung gebracht.