Steuerbetrug und Schwarzarbeit in einem Volumen von mehr als 2,2 Millionen Euro werden seit Freitag zwei Verantwortlichen einer Elektroinstallations-Firma vor dem Landgericht Frankfurt vorgeworfen.

Der 57 Jahre alte Mann und 52 Jahre alte Frau sollen zwischen 2011 und 2014 in einer Vielzahl von Fällen Arbeitnehmer ohne Anmeldung beschäftigt und die zu ihrer Bezahlung benötigten Gelder über Scheinrechnungen generiert haben. Am ersten Verhandlungstag gab es umfangreiche Geständnisse. Man habe das illegale Geschäftsgebaren genutzt, um konkurrenzfähig zu bleiben, hieß es.