Es blitzt bei Usingen.

Die drückende Hitze der vergangenen Tage hat ein Ende, die Temperaturen sinken. Eingeleitet wird der Wetterumschwung mancherorts aber von teils heftigen Gewittern.

Die Wahrscheinlichkeit von Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen steigt laut der hr-Wetterredaktion am Sonntagabend. In der Nacht zum Montag ziehen dann kräftige Gewitter über ganz Hessen hinweg.

Es bestehe Unwettergefahr. So drohten Starkregen, Hagel, schwere Sturmböen und sogar Okanböen. Der Deutsche Wetterdienst informierte am Sonntag vorab über mögliche Unwetter.

Deutlich kühler in der Nacht

Die gute Nachricht für alle Hitzegeplagten: Die Temperaturen gehen in der Nacht deutlich runter. Die Tiefstwerte liegen bei 19 bis 14 Grad. Im Laufe der Nacht beruhigt sich das Wetter laut der Vorhersage zudem, die Bewölkung lockert auf.

Entsprechend beginnt der Montag trocken, gelegentlich können sich im Tagesverlauf aber Gewitter mit Schauern bilden. Bei 23 bis 28 Grad ist es längst nicht mehr so heiß wie in der vergangenen Woche. Auch in den folgenden Tagen bleibt es wechselhaft, die Höchstwerte gehen zur Wochenmitte auf 16 bis 23 Grad zurück.

Unwetter im Westen Deutschlands

Während Hessen am Wochenende weitgehend von Unwettern verschont blieb, hatten vor allem im Westen Deutschlands Gewitter und Starkregen viele Einsätze der Feuerwehr verursacht.

Allein in Köln gab es nach Angaben eines Sprechers 244 witterungsbedingte Einsätze in der Nacht zum Sonntag. Hauptsächlich ging es dabei um vollgelaufene Keller. Verletzt worden sei niemand. In Rheinland-Pfalz gerieten nach Blitzeinschlägen drei Dachstühle in Brand. Starker Regen überschwemmte zeitweise die Autobahn 8 zwischen Karlsbad und Pforzheim-West.

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen