Künstlicher Schneemann mit roter Mütze vor geschmückter Tanne

Dauergrau, regnerisch und reichlich windig - der Dezember präsentiert sich aktuell von seiner ungemütlichen Seite. In den nächsten Tagen fällt mancherorts Schnee. Das wirft die Frage aller Fragen auf: Gibt es weiße Weihnachten?

Dichte Wolken, Regen und Wind, der im Bergland auch stürmisch werden kann - so präsentiert sich das Wetter zu Wochenbeginn. In den kommenden Tagen taucht jedoch immer häufiger das Wort "Schnee" im Wetterbericht auf. Die Schneefallgrenze soll bis in tiefere Lagen sinken.

Spätestens am Mittwoch wird ein Tiefausläufer Schneeregen und Schnee bringen, die Temperaturen werden fallen. Auf den Straßen dürfte es bei Werten um den Gefrierpunkt gefährlich glatt werden. Stehen die Zeichen, zwei Wochen vor dem großen Fest, etwa auf weiße Weihnacht?

Milde Vorweihnachtstage

"Für eine seriöse Prognose ist es jetzt noch zu früh", erklärt hr-Wetterexperte Mark Eisenmann. Dass es in den nächsten Tagen knackig kalt wird, ist auch nur ein kurzes Intermezzo. "Schon zum Wochenende hin wird es wegen einer Südwest-Strömung deutlich milder." Auch danach bleibt es wohl erst mal mild.

Abschminken müssen wir uns den Traum von der weißen Weihnacht deshalb aber noch lange nicht. "Nein, noch ist alles möglich", so Eisenmann. Eine halbwegs brauchbare Wetterprognose für die Feiertage sei frühestens eine Woche vorher möglich. Allerdings müsse man realistisch sein. "Wann schneit es im Flachland bei uns schon mal richtig?"

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Gibt es weiße Weihnachten?

Die Kurzprognose zum Festtags-Wetter

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Ein Blick in die Statstik zeigt, dass sich in Hessen nur alle zehn Jahre Weihnachtsmann und Christkind den Weg durch Schnee bahnen müssen. Nach diesem Pi-mal-Daumen-Wert rückt das nächste Schnee-Fest unaufhaltsam näher: Die letzte weiße Weihnacht gab es 2010.

Sendung: hr-fernsehen, alle wetter!, 9.12.2019, 19.15 Uhr