Im Prozess um die tödliche Gleis-Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof hat am Dienstag eine Rechtsmedizinerin ihr Gutachten vorgelegt.

Demnach gibt es keine Hinweise, dass der Beschuldigte zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten gestanden habe. Nach Angaben der Rechtsmedizinerin führte großer Blutverlust zum Tod des Achtjährigen, den der 41-Jährige vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben soll. Die Staatsanwaltschaft hat in einem Sicherungsverfahren die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie beantragt.