Der Tatverdächtige im Fall der Frankfurter Gleisattacke ist nach Ansicht eines psychiatrischen Gutachters weiter eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Es bestehe "eine hohe Wahrscheinlichkeit", dass der Mann weitere Straftaten begehe, "bis hin zu Tötungsdelikten", sagte der Experte am Donnerstag vor dem Frankfurter Landgericht. Der an Schizophrenie leidende dreifache Familienvater sei schuldunfähig. Der 41-Jährige soll im Sommer 2019 einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Der Junge starb.