Was von der Granate übrig blieb.

Experten haben in einem Waldstück bei Zeppelinheim eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Dafür mussten kurzzeitig die A5 und eine nahegelegene Bahnstrecke gesperrt werden. Auch der Flugverkehr war betroffen.

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben die 30 Zentimeter lange Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg am Mittwochvormittag kontrolliert gesprengt. Die Aktion habe nur wenige Minuten gedauert, sagte ein Polizeisprecher. Es habe keine Komplikationen gegeben.

Ein Spaziergänger hatte den Sprengkörper am Dienstagabend in einem Waldstück im Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim (Offenbach) entdeckt. Wegen der Nähe zur A5 und der Bahnstrecke zwischen Darmstadt und Frankfurt wurde der Verkehr sowohl auf der Autobahn als auch auf den Schienen für die Zeit der Sprengung gesperrt. Auch der nahegelegene Flughafen sei betroffen gewesen, berichtete die Polizei.

Der Kampfmittelräumdienst hatte einen Gefahrenbereich im Radius von 150 Metern um den Fundort eingerichtet. Menschen hätten sich in dem Bereich nicht befunden. Ein nahes Protestcamp sei derzeit leer.

Sendung: hr-iNFO, 24.10.2018, 11.00 Uhr