Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht vor einem Umspannwerk in Wiesbaden.

Wiesbaden war seit Dienstagvormittag von Störungen im Stromnetz betroffen. Etwa 20.000 Einwohner waren zeitweise ohne Strom. Die Suche nach Ursachen läuft.

Um 11.10 Uhr ging bei ESWE, dem Stromversorger Wiesbadens, die erste Störungsmeldung ein. Es folgten immer mehr - vor allem im Stadtteil Nordost fiel großflächig der Strom aus. "50 Stationen waren ausgefallen", sagte ein ESWE-Sprecher auf hr-Anfrage. Rund 20.000 Einwohner der Landeshauptstadt seien deswegen zeitweise ohne Strom gewesen.

Fehler an den unterschiedlichsten Stellen

"Die Suche nach den Gründen dafür läuft", sagte der Sprecher am Mittag. Fehler seien an unterschiedlichsten Stellen aufgetreten, deswegen blieb zunächst unklar, was genau passiert ist. Nur eins stehe fest: Tiefbau-Maßnahmen waren für die betroffenen Bereiche nicht gemeldet worden.

Vereinzelt hatte es auch Ausfälle auf der Klarenthaler Straße und dem Gustav-Stresemann-Ring und von Ampeln gegeben. Nach und nach konnten ausgefallene Stationen wieder ans Netz gehen, bis zum Mittag waren es dem Sprecher zufolge 30, die wieder funktionierten.

Um 13.45 Uhr teilte ESWE mit, dass alle Stationen wieder zum Laufen gebracht worden seien. Nennenswerte Zwischenfälle oder gar Unfälle im Verkehr habe es nicht gegeben.