Mit Haftstrafen ist vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um erschwindelte Arbeitsgenehmigungen für chinesische Arbeitnehmer zu Ende gegangen.

Die beiden Angeklagten wurden wegen ausländerrechtlicher Verstöße zu Haftstrafen von zweieinhalb Jahren und zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt, wie das Gericht am Montag mitteilte. Die 49 und 62 Jahre alten Männer hatten vor Gericht eingeräumt, zwischen 2015 und 2018 insgesamt 14 Genehmigungen über Scheinehen erschwindelt zu haben. Die Täter kassierten für ihre Dienste rund 300.000 Euro.