Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat einen Führungskader der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK aus Lahnau (Lahn-Dill) zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der türkische Staatsangehörige bekomme seine Gefängnisstrafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, sagte der Vorsitzende Richter am Dienstag. Der 60-Jährige hatte nach Überzeugung des Senats 2018 die Leitung des PKK-Gebiets Mainz übernommen. Er habe Spenden und Propagandakampagnen zugunsten der PKK organisiert und überwacht.