Blühender Kirschbaum
Frühlingsboten: Kirschblüten sind mancherorts schon zu sehen. Bild © picture-alliance/dpa

Das Ende des nass-windigen Schmuddelwetters naht. Ab Mitte kommender Woche verändert ein Frühlingshoch die Situation schlagartig - wenn die Wettermodelle Recht behalten.

Regen, Wind, Graupel und sogar Schnee: Dieser ungemütliche Wettermix sollte bald ein Ende haben. Denn ab Mittwoch zieht ein Azorenhoch heran, das den schönen Namen Hannelore trägt. "Vor allem am Donnerstag und am Freitag dürfte es schön sonnig werden", sagt hr-Meteorologe Ingo Bertram. "Am Freitag sind sogar Temperaturen von knapp 20 Grad drin." Das sagen alle drei Wettermodelle - das US-amerikanische, das europäische und das kanadische - ziemlich übereinstimmend voraus.

Südhessen schneidet besser ab

Südhessen dürfte allerdings deutlich besser abschneiden als der Norden des Landes, meint Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Hessen ist mit Blick auf das Wetter gespalten. In der Nordhälfte wird es nicht ganz so schön."

Bis dahin heißt es allerdings tapfer sein, bis Montag bleibt es nämlich richtig ungemütlich. So ziehen am Sonntag dicke Wolken und Schauer über das Land. In hohen Lagen ist mit Schneeschauern, stürmischen Böen und Gewittern zu rechnen. Die Temperaturen erreichen höchstens 13 Grad. In der Nacht zum Montag wird es in hohen Lagen frostig und glatt, die Temperaturen können dort auf minus 3 Grad sinken. Autofahrer müssen also weiter aufpassen.

Erst der Dienstag bringt ein wenig Beruhigung, bis dann am Mittwoch der Frühling langsam Einzug hält. Zumindest bis kommenden Sonntag könnten die Frühlingsgefühle anhalten - sollten die Wettermodelle Recht behalten.

Sendung: hr-fernsehen, hessenwetter, 16.3.2019, 19.58 Uhr