Auf hessischen Äckern leben im Schnitt 15 Feldhasen pro Quadratkilometer. Damit liege Hessen über dem Bundesdurchschnitt.

Wie der Deutsche Jagdverband (DJV) in Frankfurt am Donnerstag zu den Ergebnissen der Frühjahrszählung 2018 mitteilte, gelten in Hessen als Hasen-Hochburgen die Wetterau, das Gießener Becken, die Main-Ebene und das Hessische Ried. Hier tummeln sich bis zu 50 Langohren je Quadratkilometer.

"Durchschnittlich zwölf Feldhasen pro Quadratkilometer gab es im Frühjahr 2018 auf Feldern und Wiesen in Deutschland, einen mehr als im Jahr zuvor", sagte DJV-Sprecher Torsten Reinwald. Damit sei der Bestand bundesweit seit rund zehn Jahren stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Jäger und Wissenschaftler haben in rund 450 Referenzgebieten für das Wildtier-Informationssystem der Länder gezählt. Trotz der insgesamt erfreulichen Entwicklung forderte der DJV mehr Anstrengungen von der Politik beim Artenschutz. Dem Feldhasen machten insbesondere der Wegfall von Brachflächen, Ackerrändern und Blühstreifen mit Wildkräutern zu schaffen.