Immer wieder verschwand aus einem Haus in Darmstadt Geld. Auf makabre Weise hat die Einbruchserie nun vermutlich ein Ende gefunden.

Polizeiwagen im Einsatz.
Polizeiwagen im Einsatz. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Der Fall schien zunächst merkwürdig, aber vergleichsweise harmlos: Kurz vor sieben Uhr am Morgen entdeckte ein Mann aus dem Darmstädter Stadtteil Arheiligen im Keller seines Hauses einen Fremden, der am Boden lag und zu schlafen schien. Doch als die Polizei eintraf, stellte sich heraus: Der Fremde war tot – und vermutlich ein Einbrecher.

Er trug Handschuhe und hatte eine größere Menge Bargeld dabei, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei dem Toten handelte es sich um einen 69-Jährigen, der zu Lebzeiten bereits wegen Einbrüchen in genau jenes Haus in Verdacht geraten war, in dem er nun den Tod gefunden hatte.

Er war wohl krank

Aus dem Gebäude war nach Angaben der Ermittler zuvor "in regelmäßigen Abständen" und auf unbekannte Weise Bargeld gestohlen worden. Der 69-Jährige geriet ins Visier der Polizei, doch nachzuweisen war ihm nichts.

Wie er auch diesmal zunächst unbemerkt ins Haus gelangen konnte, muss die Polizei noch herausfinden. Auch die genaue Todesursache ist noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Aufgrund von Vorerkrankungen des Mannes geht die Polizei davon aus: Er starb eines natürlichen Todes.

Sendung: hr-info, 10.8.2018, 16.00 Uhr