Die roten Haare einer Frau wehen im Wind. Sie steht mit einer grünen Jacke bekleidet mit dem Rücken zu den Bildbetrachtenden.

Mitten im Oktober noch einmal mehr als 20 Grad - das erwartet Hessen diese Woche. Doch das milde Intermezzo hält nur kurz. Danach droht der erste Herbststurm des Jahres.

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zum Video alle wetter! vom 18.10.2021

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Diese Wetter-Woche wird wechselhaft - und damit zumindest nicht langweilig: Von frühlingshaft milden Temperaturen mit Sonne bis hin zum ersten Herbststurm des Jahres ist alles dabei. Nach dem zumeist ruhigen und freundlichen Hochdruckwetter am Montag wird es in den kommenden Tagen deutlich turbulenter.

Bis zu 21 Grad am Mittwoch

"Ab Dienstag gelangen wir in den Einflussbereich eines atlantischen Tiefdrucksystems", erklärt hr-Meteorologe Mark Eisenmann. "Das wird ein trüber Tag mit vielen Wolken und Regen." Spannend wird es am Mittwoch: An diesem Tag rechnet der hr-Meteorologe mit lebhaftem Wind, kombiniert mit Temperaturen von bis zu 21 Grad. "Das ist ein Schwall subtropischer Warmluft, die auf der Vorderseite des atlantischen Tiefs auf uns zuweht", sagt Eisenmann.

Doch Hoffnungen auf ein Comeback spätsommerlicher Temperaturen sollte man sich nicht machen, erklärt Mark Eisenmann weiter. "Das ist ein sehr mildes Intermezzo, aber danach kühlt es schnell wieder ab."

Erster Herbststurm des Jahres

Auf den milden Mittwoch folgt ein stürmischer Donnerstag. "Dann kommt landesweit die erste herbstliche Sturmlage auf uns zu", prophezeit der Wetterexperte. Es könne durchaus Windgeschwindigkeiten von 70 bis 90 Stundenkilometer bis in die Niederungen geben, im Extremfall sogar an die 100 km/h.

Das sei zwar kein extremer Sturm, so Eisenmann. "Aber da viele Bäume noch belaubt sind, kann eine schwere Böe ausreichen, um Äste abzureißen oder einen Baum umzuwerfen." Er rechnet nicht mit flächendeckenden, gravierenden Sturmschäden. Doch: "Aufpassen muss man allemal", warnt der Meteorologe.

So schnell, wie der Sturm kommt, wird er wohl auch wieder verschwinden. "Am Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder", sagt Eisenmann. "Da schiebt sich allmählich ein Hoch zu uns rein. Dann dürfte der Wind kein Thema mehr sein." Die 20-Grad-Marke ist aber bis auf Weiteres nicht mehr in Sicht.

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