Symbolbild: leeres Kanu auf dem Leppinsee

Auf einem Familienausflug war ein hessischer Urlauber mit dem Kanu in einem See in Mecklenburg-Vorpommern gekentert. Zunächst konnte er wiederbelebt werden. Nun ist der 58-Jährige in einem Krankenhaus gestorben.

Nach dem Bootsunfall am Montag in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Verunglückter aus Hessen gestorben. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, starb der 58-jährige Urlauber in einem Krankenhaus.

Der Mann war mit zwei Angehörigen in einem Kanu bei starkem Wind auf dem Woterfitzsee (Mecklenburgische Seenplatte) gekentert. Helfer und ein Notarzt hatten den Mann zunächst wiederbeleben können und in die Klinik gebracht.

Ohne Rettungsweste bei starkem Wellengang

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei war der Mann mit seiner 29-jährigen Tochter und seiner 13-jährigen Enkelin unterwegs, die beide gerettet werden konnten. Er soll trotz Hinweisen keine Rettungsweste getragen haben.

Ursache des Unglücks war laut Wasserschutzpolizei der starke Wind bis zu Stärke sieben. Die Urlauber waren auf dem windgeschützten Leppinsee gestartet und dann von einem Kanal auf den deutlich größeren Woterfitzsee hinausgepaddelt, wo starker Wellengang war.