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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Zwölf Lotto-Millionäre im Corona-Jahr

Lottokugeln liegen auf einem Tippschein.

Während das Corona-Jahr für viele Menschen Geldsorgen bedeutet, landeten etliche Hessen im Lotto einen Millionentreffer. Ein Tipper gewann gleich doppelt.

Gleich zwölfmal hat es in Hessen im Corona-Jahr einen Lotto-Millionengewinn gegeben. Fünfmal wurden dabei sechs Richtige getippt, wie Lotto Hessen in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Den höchsten Betrag erspielte demnach ein Gewinner aus dem Werra-Meißner-Kreis: Mitte November räumte er beim Spiel "6 aus 49" mehr als 7,9 Millionen Euro ab. Mitten im ersten Lockdown im April durfte sich ein junger Mann aus dem Kreis Gießen über 5,2 Millionen Euro aus dem Eurojackpot freuen.

Mann tippt gleich zweimal richtig

Die übrigen hohen Summen stammten aus dem Spiel 77, der Glücksspirale oder von einem Rubbellos. Insgesamt fielen die sechs Richtigen bei "6 aus 49" in diesem Jahr 22-mal, teilte Lotto mit.

Besonders kurios: Bei einer Ziehung Anfang November gelangen einem Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis gleich zweimal sechs Richtige auf einen Streich. Er hatte die Zahlen 2, 7, 17, 32, 43 und 45 auf seinem Schein doppelt getippt und kassierte am Ende knapp 800.000 Euro. "Ob er bewusst oder per Zufall in zwei verschiedenen Kästchen auf dem Schein dieselben Zahlen ankreuzte, ist nicht bekannt", teilte Lotto mit.

81 sechsstellige Gewinne

Im November hatten Hessens Spieler ein besonders glückliches Händchen: Innerhalb nur einer Woche gab es drei Millionengewinne. Darunter war eine Tippgemeinschaft, bei der sich der Gewinn von 2,5 Millionen Euro auf 231 Anteile verteilte - also für jeden etwas mehr als 10.000 Euro. Insgesamt entfiel in diesem Jahr den Angaben zufolge 81-mal ein mindestens sechsstelliger Lotto-Gewinn auf eine Tipperin oder einen Tipper aus Hessen.

Den landesweiten Allzeitrekord hält nach wie vor ein Mann aus Nordhessen. Er räumte am 29. Juli 2016 im Eurojackpot knapp 84,8 Millionen Euro ab. Die nächste Lotto-Ziehung ist am Mittwoch.

Sendung: hr1, 22.12.2020, 6.30 Uhr