Hessen hat am Dienstag einen türkischen Staatsbürger als islamistischen Gefährder abgeschoben.

Der 26-Jährige, der in Deutschland geboren wurde, sei auf dem Flughafen von Istanbul übergeben worden, teilte das Innenministerium mit. Der Mann habe sich im Umgang mit Waffen ausbilden und sogenannte "Ungläubige" töten wollen. Das Landgericht Frankfurt hatte ihn deswegen im November zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Laut Innenminister Beuth (CDU) war es die zehnte Abschiebung eines islamistischen Gefährders seit März 2018.