Feuerwehrleute löschen einen Brand in der Kläranlage von Hohenstein-Hennethal (Rheingau-Taunus)

In der Kläranlage der Rheingau-Taunus-Gemeinde Hohenstein hat ein Feuer einen Schaden von einer Viertelmillion Euro angerichtet. In Glashütten führte ein Wohnhausbrand zur Sperrung einer Bundesstraße.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Folgenschwerer Brand in Kläranlage

Feuerwehr im Einsatz
Ende des Audiobeitrags

In der Kläranlage in Hohenstein-Hennethal (Rheingau-Taunus-Kreis) hat es am Samstag um kurz nach Mitternacht gebrannt. Ein Zeuge alarmierte die Feuerwehr um 0.13 Uhr. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, sahen sie das Betriebsgebäude der Kläranlage bereits komplett in Flammen stehen.

Beim Löschen des Feuers waren die Wehren etlicher umliegender Orte im Einsatz. Währenddessen war die angrenzende Landstraße für den Verkehr gesperrt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 250.000 Euro, wie sie noch in der Nacht zum Samstag mitteilte.

Warum es brannte, blieb vorerst unklar. Hinweise auf Brandstiftung liegen der Polizei nicht vor. Niemand wurde verletzt.

Einfamilienhaus in Brand geraten

In Glashütten (Hochtaunus) brannte in der Nacht zum Samstag ein Wohnhaus. Bei dem Feuer sei niemand verletzt worden, das Haus sei aber nicht mehr bewohnbar, teilte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen mit. Den Sachschaden beziffert die Polizei mittlerweile auf 100.000 Euro.

Ursache für den Brand des Einfamilienhauses war nach ersten Erkenntnissen eine möglicherweise defekte Gasflasche, die für einen Heizpilz genutzt wurde. Während der Löscharbeiten musste die angrenzende Bundesstraße 8 gesperrt werden. Laut Polizei ist die Sperrung inzwischen aufgehoben.

Wo sich die Anwohner zum Zeitpunkt des Feuers aufhielten, konnte die Polizei nicht sagen. Die Lösch- und Aufräumarbeiten sollten bis zum Mittag dauern.

Zwei Feuerwehrleute löschen den Brand in Glashütten.

Sendung: hr-iNFO, 21.12.2019, 6 Uhr