Die extrem hohen Temperaturen in diesem Sommer haben in Hessen zu hunderten zusätzlichen Todesfällen geführt.

Davon geht das Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen in Frankfurt nach einer vorläufigen Analyse aus, die hr- iNFO vorliegt. Demnach stiegen die Sterbezahlen vor allem Anfang August, als Temperaturen von bis zu 37 Grad herrschten. In dieser Phase seien an manchen Tagen mehr als 200 Menschen gestorben - rund 50 mehr, als statistisch zu erwarten gewesen sei. Auch bei der Hitzewelle 2003 hatte es mehrere hundert Hitzetote gegeben.