Polizeieinsatz in Frankfurt

In Frankfurt haben sich junge Bewohner einer Straße zusammengetan und offenbar über 600 Ebay-Kunden betrogen. Die Polizei hat die Verdächtigen vorläufig festgenommen.

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hsk
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Ermittler sind in Frankfurt einer Bande von Ebay-Betrügern auf die Spur gekommen. Am Mittwochmorgen durchsuchten Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt 27 Wohnungen im Nordend.

Die Wohnungen befinden sich alle in der Rotlintstraße. Die mutmaßlichen Täter - meist Jugendliche oder junge Erwachsene - sollen nach Angaben der Polizei voneinander gewusst haben. Zusammen sollen sie in mehr als 600 Fällen Kunden betrogen haben. Bei der Razzia stellten die Beamten unter anderem Bargeld, Laptops, Computer, Smartphones und Spielekonsolen sicher.

200.000 Euro über Paypal kassiert

Die mutmaßlichen Betrüger sollen vor allem Smartphones und Laptops zu Dumpingpreisen bei Ebay und Ebay-Kleinanzeigen angeboten haben. Allerdings hätten sie die Ware nie besessen und konnten sie somit auch nicht verschicken.

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Bei der Razzia haben die Beamten unter anderem Bargeld, Laptops, Computer und Spielekonsolen sichergestellt.
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Die Käufer überwiesen das Geld nach Polizeiangaben über die Freunde-Funktion bei dem Online-Bezahldienst Paypal. Diese Methode ist gebührenfrei - aber nicht versichert. Das Geld ist somit weg. Insgesamt sei ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden.

Die Polizei nahm die 27 Verdächtigen vorläufig fest. Gegen sie wird nun wegen bandenmäßigen Betrugs ermittelt.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 03.06.2020, 16.45 Uhr