Im Jahr 2020 sind rund 2.700 Ermittlungsverfahren gegen strafunmündige Kinder und Jugendliche im Alter von unter 14 Jahren eingeleitet worden.

Das geht aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rahn hervor. 2011 waren es mehr als 3.700 Verfahren, 2015 knapp 2.500 Fälle. Die Ermittlungsverfahren in Jugendsachen insgesamt sind laut Ministerium zwischen 2010 und 2020 um rund 27 Prozent zurückgegangen, auch die Anzahl der nach Jugendstrafrecht Verurteilten sei um nahezu die Hälfte gesunken.