Wegen eines Justizfehlers ist ein in Frankfurt verurteilter Anhänger der radikalislamischen Terrororganisation IS aus der U-Haft entlassen worden.

Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Beschluss des Oberlandesgerichts hervor. Das OLG rügte darin, das Landgericht habe das Protokoll des Urteils gegen den 31-Jährigen verzögert fertiggestellt, obwohl es maßgeblich für das Revisionsverfahren war. Das Landgericht hatte den Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zudem sollte er in U-Haft bleiben. Seine Anwältin focht das Urteil an.