Der Kasseler Weihnachtsbaum ist zu breit - zumindest für den Transport. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Am Dienstagabend könnte es für die 25-Meter-Tanne weitergehen.

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Der Weihnachtsbaum für den Weihnachtsmarkt in Kassel
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Mächtig Wirbel um den Kasseler Weihnachtsbaum: Die 25 Meter große Nordmanntanne, die eine Familie dem Weihnachtsmarkt gespendet hatte, steckt in Homberg (Efze) fest. Eigentlich sollte der Baum schon längst auf dem Weg zu seinem geplanten Standort sein. Die Polizei hat den Transport aber gestoppt. Denn der Baum ist zu breit.

Nun steht die 32 Jahre alte Tanne mitsamt Lader in der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises. Eine Kasseler Firma hatte den Baum extra vor Ort abgesägt und auf den Transporter verladen. Bevor es auf die Autobahn gehen sollte, trat die Polizei dazwischen. Wie sie berichtete, muss die Firma eine Zusatzgenehmigung für einen überbreiten Schwertransport einholen. Wann diese eintrifft, ist unklar. Bei Kassel Marketing, das den Weihnachtsmarkt organisiert, geht man davon aus, dass die Tanne am Mittwoch auf dem Königsplatz stehen wird. Am Dienstagabend soll der Transporter weiterfahren dürfen.

Bis dahin ist Warten angesagt: nicht nur auf das Christkind, sondern eben auch auf den Weihnachtsbaum.

Auch in Frankfurt lief etwas schief

Vor der 25-Meter-Tanne für Kassel hat schon die Fichte für den Frankfurter Weihnachtsmarkt Ärger gemacht. Nachdem die Stadt Frankfurt den Baum fällen und für den Transport vorbereiten hat lassen, machte er plötzlich schlapp. Die Äste der in Bad Orb (Main-Kinzig) geschlagenen Fichte waren zu trocken und brachen beim Verladen ab. Daher musste über Nacht ein neuer Baum her.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 11.11.2019, 13 Uhr