Nach dem bislang letzten Hessentag im Jahr 2019 hat die Ausrichterstadt Bad Hersfeld abschließend Bilanz gezogen.

Unter dem Strich kostete das zehntägige Landesfest 2ß19 knapp zehn Millionen Euro, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Übrig blieb ein Defizit von rund 2,3 Millionen Euro, das über einen städtischen Zuschuss gedeckt wird. Damit seien die Organisatoren sogar noch unter dem veranschlagten Budget von 2,5 Millionen Euro geblieben, hieß es.

Insgesamt 862.000 Besucher übertrafen zudem das ursprüngliche Ziel von 700.000 Gästen deutlich. In diesem Jahr war der Hessentag in Bad Vilbel der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. 2021 soll er in Fulda über die Bühne gehen. Die Stadt hält bislang an den Planungen fest.