Mehr als einen Monat nach der Gleisattacke mit einem toten Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof ist die Gedenkstätte an Gleis sieben abgebaut worden.

In den Räumen der Bahnhofsmission bestehe die Möglichkeit des Gedenkens aber weiter, sagte eine Sprecherin der Bahn am Dienstag. Im dortigen "Raum der Stille" liegt bereits seit der Attacke ein Kondolenzbuch aus.

Die Gedenkstätte an Gleis sieben, bei der zahlreiche Menschen Blumen, Kuscheltiere, Engelsfiguren, Briefe und Beileidsbekundungen abgelegt hatten, war rund um die Uhr von zwei Sicherheitsleuten bewacht worden. Am Montagabend seien die Gegenstände weggeräumt worden. Laut Bahn werden beispielsweise die Kuscheltiere erst einmal gereinigt, danach soll entschieden werden, was damit gemacht wird.