Im Kampf gegen Kinderpornografie hat die Polizei 29 Wohnungen im ganzen Land durchsucht. Zahlreiche PCs und Datenträger wurden sichergestellt.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Durchsuchungen gegen Kinderpornografie

CD mit Aufschrift Kinderpornographie
Ende des Audiobeitrags

Die hessische Polizei geht verstärkt gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Kinderpornografie vor: Die neue Spezialeinheit des Landeskriminalamts hat dazu in der vergangenen Woche im ganzen Land Wohnungen durchsucht.

Wie eine Sprecherin des Landeskriminalamts mitteilte, durchsuchte die Polizei die Wohnungen von 29 Beschuldigten. Einen Zusammenhang zwischen ihnen gebe es jedoch nicht. Es handle sich nicht um einen Kinderporno-Ring oder ähnliches. Allen wird der Erwerb und Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.

Die Ermittler stellten zahlreiche Speichermedien sicher: 33 PCs und Notebooks, drei Spielekonsolen, 41 Smartphones oder Tablets, acht Festplatten, 56 externe Speichermedien und etwa 750 CDs, DVDs oder Blu-Rays. Auch erste DNA-Proben wurden durchgeführt. 143 Polizeibeamte und IT-Spezialisten waren nach Angaben des Landeskriminalamts im Einsatz.

Neue Polizeieinheit arbeitet seit Oktober

Anfang Oktober nahm die neue Spezialeinheit der Polizei ihre Arbeit auf. Geführt wird sie vom Landeskriminalamt. Sie besteht aus über 130 Beamten und befasst sich ausschließlich mit der Bekämpfung von sexueller Gewalt an Minderjährigen sowie der Verfolgung von Kinderpornografie.

Sendung: hr-iNFO, 21.12.2020, 11 Uhr