Wenn sich ein junger Hund beim Springen nach einem Ball etwas bricht, ist dafür nicht der Werfer verantwortlich.

Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Mittwoch. Eine Hundehalterin hatte gegen ihren Ex-Partner geklagt, nachdem dieser mit ihrem Hund Ball spielte. Der ein Jahr alte Retriever brach sich nach dem in die Luft springen ein Hinterbein. Die Klägerin verlangte 18.000 Euro Schadenersatz. Das Landgericht wies die Klage ab. "Die Erlaubnis des Halters zum Ballspiel steht einer Zurechnung der Spielfolgen an Dritte entgegen", so das Gericht.