Die Unfallstelle in Grävenwiesbach mit dem zerstörten Wagen und Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst

Bei einem Unfall auf der B456 bei Grävenwiesbach sind eine Mutter und ihre Tochter schwer verletzt worden. Die Frau hatte einem Tier ausweichen wollen. Das Kind musste vor Ort reanimiert werden.

Die 36 Jahre alte Autofahrerin war am Sonntag gegen 10.30 Uhr mit ihrer drei Jahre alten Tochter auf der B456 von Usingen in Richtung Grävenwiesbach (Hochtaunus) unterwegs, als sie nach ersten Erkenntnissen der Polizei einem Tier ausweichen wollte. Am Mittag sprach die Polizei von einem tief fliegenden Vogel. Das Auto kam von der Straße ab und prallte mit der Beifahrerseite seitlich gegen einen Baum. Durch die Wucht der Kollision wurde der Pkw um fast 360° herumgeschleudert.

Das Kind wurde dabei eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Das Mädchen musste von der Feuerwehr befreit und noch vor Ort reanimiert werden. Anschließend wurde es mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Am frühen Abend schwebte das Mädchen laut Polizei weiterhin in Lebensgefahr. Die Mutter wurde leicht verletzt, konnte sich aber eigenständig aus dem Fahrzeug befreien.

Die B456 war bis zum Sonntagnachmittag an der Unfallstelle in beide Richtungen für dreieinhalb Stunden gesperrt. Die Höhe des Schadens war zunächst unbekannt. Am Auto entstand ein Totalschaden.

Fünf Verletzte bei Unfall in Karben

Bei einem weiteren schweren Unfall wurden am Samstagabend bei Karben (Wetterau) fünf Menschen verletzt, drei davon ebenfalls schwer. Laut Polizei hatte ein 26-Jähriger beim Abbiegen einem anderen Autofahrer die Vorfahrt genommen.

Der Verursacher kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Seine beiden Beifahrer wurden auch schwer verletzt, die zwei Insassen des anderen Autos leicht.

Sendung: hr-iNFO, 28.06.2020, 6.00 Uhr