Die Bergwacht ist auch in Schmitten aktiv

Komplizierter Einsatz für die Bergwacht. Am Samstag ist ein junger Kletterer in der Rhön aus mehreren Metern Höhe abgestürzt. Zwei Hubschrauber waren bei der Rettung im Einsatz.

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Am Samstagnachmittag ist ein 25-Jähriger beim Klettern an einer Kletterwand bei Poppenhausen (Fulda) abgestürzt und vermutlich schwer verletzt worden. Beim Sturz schlug er nach Angaben der Polizei gegen eine Felswand.

Einem Augenzeugen zufolge soll er versucht haben, in vier bis fünf Metern Höhe ein Kletterseil einzuklinken, was offenbar misslang. Auf einem kleinen Plateau, mehrere Meter unter der Absturzstelle, endete der Sturz des Mannes laut Bergwacht.

Aufprall alarmierte Bergwacht

Ein Hubschrauber transportiert einen abgestürzten Kletterer in einem Trageplane von einer Felswand ab

Den Aufprall hörte auch die Bergwacht, die in unmittelbarer Nähe des Absturzortes am Samstag selbst an einer Felsspalte übte. Die Bergung stellte sich als nicht ganz einfach heraus, da die Stelle nicht gut zugänglich war. "Es bestand Gefahr, dass die Rettungskräfte selbst abstürzen", sagte ein Notarzt, der am Unfallort im Einsatz war.

Mithilfe eines Polizeihubschraubers konnte der Mann anschließend geborgen werden. Er wurde der Polizei zufolge vermutlich am Rücken verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog den 25-Jährigen in eine Spezialklinik.

Zeugen berichten, der Mann sei Teil einer Klettergruppe gewesen. Der beklettere Felsabschnitt soll sehr schwierig gewesen sein.

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