Hessische Kommunen gehen auch in diesem Jahr wieder gegen die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners vor.

Die Raupen bilden in den kommenden Wochen gefährliche Brennhaare aus, die bei Menschen zu Hautrötungen, Juckreiz, Asthmaanfällen bis hin zu allergischen Schocks führen können. Alleine in Frankfurt sollen nach Angaben des Umweltdezernats ab Ende April 6.000 Einzelbäume in Kitas, Schulen oder Parkanlagen behandelt werden.

Hinzu kommen 150 Hektar Waldfläche, für die Hubschrauber eingesetzt werden. Aber auch Gießen, Darmstadt oder Wiesbaden gehen mit Spezialfirmen gegen die Schmetterlingsraupe vor. Der Schädling ist an den typischen Nestern zu erkennen, die sich wie ein weißes Gespinst oder dichtes Spinnennetz um starke Äste oder Astgabeln herumlegen. Die Nester sehen ähnlich aus wie bei der harmlosen Gespinstmotte. Der Eichenprozessionsspinner ist ein unscheinbarer Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 25 bis 30 Millimetern.