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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Fahrverbote für Rettungsgassensünder

Rettungsgasse Sujet

Bei Staus am Kirchheimer Dreieck hat die Polizei an einem Tag 135 Verstöße gegen die Vorschrift zur Bildung einer Rettungsgasse festgestellt. Auf die Fahrer kommen jetzt Geldstrafen und Fahrverbote zu.

Um den Verkehrsknotenpunkt Kirchheimer Dreieck hatten sich am 14. Juni kilometerlange Staus gebildet. Die Autobahnpolizei Bad Hersfeld überwachte deshalb mit einem Videostreifenwagen die Rettungsgassen der Autobahnen 4, 5 und 7. Die Ordnungshüter waren vorgewarnt. Bereits in der Vergangenheit hatten bei Staus am Kirchheimer Dreieck zahlreiche Autofahrer die Rettungsgassen blockiert.

Tatsächlich stellten die Beamten an diesem Tag 135 Verstöße gegen die Vorschrift zur Bildung einer Rettungsgasse fest, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bei 20 Rettungsgassen-Sündern handelt es sich laut Polizeiangaben um ausländische Fahrzeugführer. Auf die Fahrer kommen jetzt Geldstrafen und Fahrverbote zu.

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Härtere Strafen seit April

Grundsätzlich habe sich das Verhalten bei der Bildung von Rettungsgassen bereits merklich verbessert, teilte die Polizei mit. Mit dazu beigetragen haben könnte der neue Bußgeldkatalog, der seit April 2020 gilt. Dieser sieht für das Nichtbilden oder Blockieren einer Rettungsgasse eine Geldstrafe von 200 bis 320 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Sendung: hr3, 23.06.2020, 16 Uhr.