Wegen Bestechlichkeit in rund 40 Fällen sind am Dienstag zwei ehemalige Prüfer des TÜV Hessen vom Hanauer Landgericht zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

Beide müssen außerdem Geldbußen zahlen und die erhaltenen Bestechungsgelder von je 10.000 Euro als Wertabschöpfung an den Staat zahlen. Nach Ansicht des Gerichts hätten die beiden Angeklagten das "Vertrauen in die Unabhängigkeit der staatlichen Stellen" verletzt. Die Männer sollen gegen Schmiergeld Gefälligkeitsgutachten erstellt und Autos ohne Prüfung durchgewunken haben.