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zum Video Starke Rauchentwicklung bei Brand in Kassel

Die Kasseler Feuerwehr ist mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Der Großbrand in der Lagerhalle eines Gartenbaubetriebs in Kassel ist gelöscht. Es besteht nun allerdings Einsturzgefahr. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz am Sonntag verletzt.

Das Feuer in der 60 mal 25 Meter großen Maschinenhalle des Garten- und Landschaftsbaubetriebs hat am Sonntag die Feuerwehr in Kassel stundenlang beschäftigt. Die Rauchsäule, die bei dem Brand entstand, war kilometerweit zu sehen.

Zwei angrenzende Häuser seien evakuiert, rund 30 Menschen aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht worden, teilte die Polizei mit. Fünf Menschen hätten aus ihren Wohnungen befreit werden müssen.

Die Feuerwehr hatte den Brand, der in den Morgenstunden ausgebrochen war, gegen 12.15 Uhr unter Kontrolle. Es folgten Nachlöscharbeiten, berichtete die Stadt Kassel. Diese gestalteten sich schwierig, da das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden könne.

Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er kam ins Krankenhaus.

Teile des Daches eingestürzt

Das Feuer war am Sonntagmorgen aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Die Polizei forderte wegen der starken Rauchentwicklung die Anwohner im Stadtteil Rothenditmold auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dazu nutzten die Einsatzkräfte auch einen Lautsprecherwagen. Zudem wurden die Anwohner über das Informationssystem Katwarn vor dem Feuer gewarnt.

Die Feuerwehr versuchte nach Angaben der Stadt zunächst, Zugänge im Dach der Halle zu öffnen. Teile des Daches seien jedoch eingestürzt. 

Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Die Feuerwehr war mit rund 130 Einsatzkräften vor Ort, die Polizei mit rund 30 Beamten. In der Lagerhalle werden unter anderem Diesel und Maschinen gelagert. Die entstandene Schadenshöhe war am Sonntag noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt jedoch, dass diese sich im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich bewegen wird.

Sendung: hr-iNFO, 21.2.2021, 10:00 Uhr