Zwei Bilder in Kombination: 1. Unfallort auf A66 2. Portrait des gesuchten Rasers

Noch immer wird wegen des tödlichen Unfalls auf der A66 nach einem geflüchteten Lamborghini-Fahrer gefahndet. Der Mann will sich stellen, aber er will nicht in Haft.

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Unfall auf A66
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Zweieinhalb Wochen nach einem tödlichen Unfall auf der A66 bei Hofheim (Main-Taunus) will sich der gesuchte Lamborghini-Fahrer stellen. Nachdem aber der Vorwurf des Mordes durch ein illegales Autorennen gegen ihn und zwei andere fallen gelassen wurde, will er nicht in Haft.

Doch da stellt sich die Frankfurter Staatsanwaltschaft quer, wie sein Verteidiger dem hr bestätigte. Sie weigere sich, den Haftbefehl gegen den 34-Jährigen aufzuheben. Er habe über seinen Verteidiger mehrfach Kontakt zur Staatsanwaltschaft gesucht. Eine Sprecherin sagte dem hr, es bestehe weiterhin dringender Tatverdacht, der 34-Jährige sei immer noch auf der Flucht, und damit bestehe auch ein Haftgrund.

Kein Mordverdacht mehr

Sein Verteidiger hat nun Haftbeschwerde beim Frankfurter Amtsgericht eingereicht. Hintergrund ist die überraschende Wende vor eineinhalb Wochen in dem Fall. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft waren die Haftbefehle gegen die beiden anderen Sportwagenfahrer aufgehoben worden. Der anfängliche Verdacht, sich bei einem illegalen Rennen des Mordes schuldig gemacht zu haben, besteht demnach nicht mehr.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found A66-Fahrer: Staatsanwaltschaft besteht auf Haftbefehl

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Es werde nur noch wegen eines illegalen Autorennens ermittelt. Gutachten hätten ergeben, dass ein am Rennen unbeteiligtes Auto plötzlich ausgeschert sei. Einer der Sportwagenfahrer habe ausweichen müssen und sei deshalb mit dem Auto der getöteten 71-Jährigen kollidiert. Im Falle einer Verurteilung würde ihm damit maximal eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren drohen.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 28.10.2020, 16.45 Uhr