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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hessen schickt mehr Helfer in Katastrophengebiete

Treibgut steckt in einer zusammengebrochenen Brücke während im Vordergrund Schutt und ein Auto zu sehen sind.

Nach einem Hilferuf aus Rheinland-Pfalz sendet Hessen weitere Einsatzkräfte in den vom Hochwasser besonders betroffenen Kreis Ahrweiler. Auch immer mehr Freiwillige machen sich auf den Weg - mit Traktoren, Kehrmaschinen und Sachspenden.

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zum Video Hessen helfen Hochwasseropfern

hs
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Auch mehrere Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Situation vielerorts katastrophal. Mit dem Voranschreiten der Aufräumarbeiten steigt die Zahl der Todesopfer, noch immer werden Menschen vermisst.

Rund 750 profesionelle Helferinnen und Helfer aus Hessen sind in den Hochwassergebieten im Einsatz, nun stockt das Land Hessen ihre Zahl noch einmal auf: Am Samstag starteten 144 weitere Einsatzkräfte aus ganz Hessen in den besonders stark betroffenen Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Das teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) mit.

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Spendenkonten und Hilfsaktionen

Wie Sie den Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen helfen können, lesen Sie bei SWR und WDR. Alle aktuellen Informationen zu der Lage in den Hochwassergebieten lesen Sie bei tagesschau.de.

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Aufgabe: Patienten verlegen

Hessen reagiert damit auf einen Hilferuf des Nachbar-Bundeslandes. "Aufgrund der nach wie vor katastrophalen Lage in verschiedenen Landkreisen hat der Krisenstab des Landes Rheinland-Pfalz die Bundesländer um Unterstützung gebeten", meldete das Innenministerium. Die Sanitätseinheiten sollen mit 48 Fahrzeugen bei der Verlegung von Patientinnen und Patienten helfen.

"Das ganze Ausmaß der Katastrophe offenbart sich aufgrund der schwierigen Bedingungen in den getroffenen Regionen nur langsam", sagte Beuth. Er danke den überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Hessen für ihren Einsatz in den Krisengebieten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Mehr Katastrophenhelfer aus Hessen machen sich auf den Weg

Einsatzfahrzeuge aus Wiesbaden, der Wetterau und dem Kreis Limburg-Weilburg kommen im Katastrophengebiet in Ahrweiler an
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Viele Freiwillige im Einsatz

Neben den offiziellen Einsatzkräften sind viele Freiwillige in die Hochwassergebiete gefahren, um den Menschen vor Ort zu helfen. In Büdingen (Wetterau) haben sich unter anderem Landwirte, Forst- und Bauunternehmer zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie sich am Samstagmorgen auf den Weg gemacht - mit Traktoren, Radladern, Lastwagen und Kehrmaschinen.

Weitere Helfer schlossen sich der Gruppe in Wiesbaden an, mit rund 50 Fahrzeugen fuhren sie nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort unterstützen bereits rund 100 Freiwillige aus Hessen die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

Viele Sachspenden in Volkmarsen

Vielerorts werden außerdem Sachspenden für die Betroffenen gesammelt. Besonders groß war die Resonanz auf einen entsprechenden Aufruf in Volkmarsen (Waldeck-Frankenberg): Ein Spediteur hatte ihn über Facebook gestartet, über 400-mal wurde der Post geteilt. Zahlreiche Menschen folgten dem Aufruf am Samstag und brachten Kleidung, Lebensmittel und Spielzeug. Zeitweise bildetet sich in dem kleinen Ortsteil Herbsen ein langer Stau.

Blick von oben in eine Lagerhalle, in der Menschen viele Kisten und Kartons stapeln
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