Für eine lebensgefährliche Messerattacke in Bad Homburg (Hochtaunus) ist ein 28-Jähriger vom Landgericht Frankfurt zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

Die Richter gingen am Montag von gefährlicher Körperverletzung aus, nachdem der Angeklagte nach den Messerstichen von weiteren Attacken zurückgetreten sei. Ursprünglich war er wegen versuchten Totschlags angeklagt gewesen. Der Angeklagte und sein 37 Jahre altes Opfer hatten sich im Januar bei einer Privatfeier gestritten. Der Zwist eskalierte schließlich vor dem Rathaus, wo der Angeklagte mehrfach zustach.