Trotz hoher Strafen für zwei professionelle Heroinhändler hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Das wurde am Donnerstag bekannt. Das Landgericht hatte nach neun Monaten Verhandlung einen 70-Jährigen zu zehneinhalb und einen 52-Jährigen zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Sie hatten in Bulgarien vier bereits verurteilte Kuriere angeworben, die je fünf Kilo Heroin aus Afrika liefern sollten. Ein 32-Jähriger wurde freigesprochen. Die Anklage hatte je zwölf Jahre Haft für alle drei gefordert.