Unfallstelle auf der A66
Die Polizisten fanden zunächst nur das Motorrad des Verunglückten. Bild © Wiesbaden112.de

Ein Motorradfahrer ist auf der A66 bei Wiesbaden ums Leben gekommen. Er wurde so weit geschleudert, dass die Rettungskräfte mit Hunden und Hubschrauber nach ihm suchen mussten.

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Noch ist unklar, wie es zu dem schweren Unfall auf der A66 bei Wiesbaden kam, bei dem am frühen Samstagmorgen ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen ist. Eine Zeugin hatte gegen 3:30 Uhr die Polizei alarmiert. Sie hatte Erste Hilfe leisten wollen, den verunglückten Motorradfahrer aber nicht finden können. Auch die Beamten fanden zunächst nur das Motorrad auf der Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Wiesbaden-Nordenstadt und Erbenheim.

Dreistündige Suche

Rettungskräfte suchten das Gebüsch und die Umgebung mit Hubschrauber und Hunden ab. Der Motorradfahrer wurde schließlich nach drei Stunden tot aufgefunden - rund 450 Meter von der Anschlussstelle Erbenheim entfernt und hinter der Schallschutzmauer, wie die Polizei berichtete. Die Verletzungen des 42-jährigen Wiesbadeners deuteten darauf hin, dass er sofort tot war.

A66 Richtung Wiesbaden zeitweise voll gesperrt

Die Ermittler suchten anschließend nach Spuren, die zur Klärung des Unfalls führen könnten. Der Zeugin zufolge war der Motorradfahrer zu schnell unterwegs und ins Straucheln gekommen, nachdem er sie überholt hatte. Auch die Ermittler gehen bislang davon aus, dass der Mann "aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren" hat, wie die Polizei mitteilte.

Die A66 wurde wegen der umfangreichen Spurensicherung in Richtung Wiesbaden für mehrere Stunden voll gesperrt. Das führte zu einem Rückstau von bis zu drei Kilometern. Gegen 10:30 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Sendung: hr-iNFO, 15.06.2019, 8.30 Uhr