Ihre Kommentare Vernünftig oder übertrieben - was halten Sie von der Sperrung?

105 Kommentare

  • @Kai aus Kriftel: Verstehen wir beide unter "Aufgaben erfüllen" die Beseitigung der Wildparker? Dann sind wir einer Meinung. ;-)

    Und was "brauchen" angeht, beziehe ich das nicht auf mich, sondern allgemein auf "brauchen" in dem Sinne wie der Mensch Sauerstoff, Nahrung, Trinkwasser, etc. braucht. Und in diesem Sinne von brauchen braucht niemand einen solchen See, oder? Da brauchen die Tiere der Umgebung, die dort trinken, den eher als der Mensch. Überspitzt gesagt, sind sicher schon mehr Leute daran gestorben, dort gewesen zu sein, als daran *nicht* dort gewesen zu sein. ;-)

    Wenn der Laden dicht ist (was ich auch für die schlechtere Lösung gegenüber einer rigorosen Abschleppmaßnahme halte!), sucht man sich halt was anderes, was man unternehmen kann. Ist ja nicht so, daß es im Rhein-Main-Gebiet nichts gäbe, was man sonst machen könnte, oder?

  • @E.S.
    Und nur weil sie in den 40 Jahren, in denen sie hier Leben, den See noch nie besucht hat, heißt das automatisch, alle anderen Bürger sollen/brauchen das auch nicht tun.
    Tolles Argument!

    Sie sind aber nicht der Mittelpunkt des Universums, oder?
    Entschuldigen sie, aber wenn sie so argumentieren, dann müssen sie sich so eine Frage schon gefallen lassen!

  • @E.S.
    Was hat es mit bitte "Anspruchsdenken" zu tun, wenn man als Bürger von einer Behörde fordert, dass sie ihre Aufgaben erfüllt?
    Der See gehört zur Stadt Langen und der Betreiber/Pächter wird von dieser Stadt bestimmt.
    Also ist die Stadt für die Einhaltung dieses Vertrages und für die öffentliche Ordnung zuständig.
    Nichts anderes.
    Sie müssen sich doch auch ihren Arbeitsvertrag, Mietvertrag etc. erfüllen oder?

  • E.S., der Herr Klein sagt genau das gleiche wie Sie. Konzentriert lesen hilft, sofern man dazu bereit und in der Lage ist.

  • Mal wieder ein Sack Reis in Chwina umgefallen?

  • @Peter Klein (09:11 Uhr)
    "Jeder muß die Möglichkeit haben, im Rahmen der Kapazitäten an den See zu kommen."

    In dieser Absolutheit leider falsch.
    Richtig wäre: Jeder *sollte* die Möglichkeit haben. Wer dort aber nicht hin kommt, geht eben woanders hin. Wenn die Besucher weg bleiben, merkt's der Betreiber am Abend beim Kassensturz. Dann denkt man vielleicht nach, etwas an der Situation zu ändern.

    Wenn ich irgendwo hin komme, und es ist zu voll, dann plane ich eben um. Ich bin schon 2 Stunden zu nem Freizeitpark gefahren, habe festgestellt, daß sogar der Zusatzparkplatz voll ist, und mir spontan für den Tag etwas anderes überlegt.
    Niemand krepiert elendig, nur weil er nicht an diesen See kommt. Wir reden hier von einer Freizeit-Bademöglichkeit, nicht vom einzigen Zugang zu sauberem Trinkwasser!

  • rücksichtsloses Verhalten sollte bestraft werden

  • Die hier so vehement das Aussperren von Autofahrern fordern, sind die gleichen rücksichtlosen Egomanen wie die Falschparker. Was ist mit Familien, die kleine Kinder haben? Gehbehinderte? Alte? Jeder muß die Möglichkeit haben, im Rahmen der Kapazitäten an den See zu kommen. Es gäbe genug Möglichkeiten, das zu regeln, nur leider sieht sich die Verwaltung mehr in der Nachfolge des preußischen Obrigkeitsstaates. Dabei leben diese Leute von den Steuern derer, die da anrücken, übrigens auch von der KFZ-Steuer! Fahrradfahrer zahlen die doch gar nicht, benutzen also Infrastruktur, für die sie gar nicht aufkommen. Da würde ich mal empfehlen, etwas leiser aufzutreten. Mehr Dienstleistungsmentalität könnte bei der Verwaltung jedenfalls nicht schaden. Ist wohl in Langen noch nicht angekommen, läßt tief blicken.

  • Ich finde es echt faszinerend, welches Anspruchsdenken hier gepflegt wird.

    "Die müssen dies, die müssen das". Nein, die müssen gar nichts! Die Autofahrer müssen - und zwar zusehen, wo sie ihre Kiste legal parken können, wenn sie da hin wollen. Sonst nichts. (Und bevor jemand was falsches denkt, ich bin selbst Autofahrer.)

    Klar, ausreichend Parkplätze und vor allem eine gute ÖPNV-Anbindung sollten im Interesse des Betreibers sein, um Besucher anzulocken, aber die müssen sie nicht schaffen!

    Wenn man nicht hin kommt oder sein Auto nach der Wildparkerei weg ist, bleibt man eben weg, wenn man nicht legal parken kann. Ich lebe seit 40 Jahren in Rhein-Main und war noch nicht einmal dort. Niemand muss dort hin fahren.

  • Ein absoluter Schildbürgerstreich und an Unwilligkeit/Unfähigkeit kaum zu überbieten.

    Statt einfach mal seinen Job zu machen und rigoros gegen Falschparker vorzugehen und einfach alle abzuschleppen sperrt man bei an die 40 Grad den ganzen See und hofft auf Regen und kühleres Wetter.

    Da bei 15 Grad und Regen niemand in einem Badesee will löst sich das Problem ja praktisch von alleine...

    Vielleicht würde es helfen, hier mal die Personen für Ihr Handeln zur Verantwortung zu ziehen, aber es scheint Sie können machen was sie sollen.

    Es erschreckt mich wie der gesetzestreue und in dem Fall Fahrrad fahrende Bürger aufgrund der Unfähigkeit des Staats leiden muss...

  • @ Armin Köhler aus Langen, vielen Dank für diesen Kommentar, Sie haben es auf den Punkt gebracht!

  • ich halte es für vernünftig.Sehe es schon seit Jahren, das Fahrzeuge ilegal parken.im Wald und entlang der Bundesstrasse .Vielleicht lernen sie es langsam.Sinnvoll würde es zur Zeit machen.Onlineticket mit Zeitfenster, wie es viel Schwimmbäder machen und eine gescheite Busverbindunglösung am besten mit Schwimmbadticket inklusiv.

  • Endlich eine sehr gute Entscheidung

  • Ich sehe einfach nur Unfähigkeit und Unwillen bei Stadt und Polizei! Es grenzt an Staatsversagen, wenn man vor den Falschparkern einfach kapituliert, anstatt konsequent gegen sie vorzugehen. Das kann doch nicht so schwer sein, wenn man die Stellen ganz genau kennt, wo immer wieder wild geparkt wird.
    Stattdessen jetzt die Vernünftigen zu bestrafen, die mit dem Fahrrad kommen, ist einfach nur fatal! Erzieherischer Effekt dahin. Also bitte kriegt das schleunigst in den Griff, bevor Ihr Euch endgültig blamiert! Und drängt darauf, dass auch die benachbarte Badestelle Walldorf endlich geöffnet wird, um die Lage zu entspannen!

  • Schade, dass viele anständige Gäste in Sippenhaft genommen werden. Das betrifft alle, die mit dem Fahrrad gekommen sind. Die haben garantiert nicht an der B44 wild geparkt. Zum anderen die Gäste im FKK-Bereich. Hier ist man rücksichtsvoll und hält sich an die Corona-Regeln.
    Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass das Bad für alle, also auch für die, die mit dem Fahrrad kommen geschlossen wurde. Jeder, der mit dem Fahrrad hereinkommt, parkt nicht wild an der Bundesstraße und im Wald. Ich bin mir sicher, dass das Öffnen des Bades für Radfahrer nicht zu chaotischen Verhältnissen führen wird. Aber vielleicht braucht die Stadt Langen gar keine Einnahmen aus dem Badebetrieb. Leid tun mir auch an die vielen Leute, die am See ihr Geld verdienen und jetzt mit leeren Händen dastehen!

  • Sperrung für PKW. Parkpkatz außerhalb mit Busshuttle gegen Gebühr. Oder mit dem Rad

  • Vor vielen Jahren war es möglich an vielen Stellen der kiesgruben zu baden.
    Dann entstand an einer Seite der regulierte Badeseebetrieb. Nach und nach verschwanden alle nicht reglementierten Möglichkeiten an das Wasser zu gelangen. Jetzt ist das komplette Gelände eingezäunt. Na gut...zahlt man halt Eintritt und dafür gibts ja auch mehr Sicherheit und Komfort.
    Und nun?.....kann der betreiber machen was er will?.....ein shuttle bus der nicht fährt....kassen von denen vielleicht mal nur eine offen ist.....sichere pkwparkplätze auf dem gelände werden geschlossen.....die überschrift zum kommentar in der frankfurter rundschau trifft es so ziemlich..,,provoziertes chaos,,.

  • Bernünftig. Aber: on der heutigen digitalen Zeit, sicherlich auch kontrolliert lösbar.

    Z.B.
    -mit Kombi-Vorausgebuchten-Online Tickets (Busfahrt & Eintritt, Fahrradparkplatz & Eintritt, Parkplatz plus Eintritt). Wer dann nicht wie gebucht anreist, wird einfach nicht reingelassen. Zusätzlich die Odrnungsbeamten einsetzen.

    ;)

  • Bitte nur noch einen Kommentar von mir zu der Aussage:
    "Schade, dass die Bürger die Hinweise nicht befolgt haben."

    Schade, dass die Verantwortlichen und Beteiligten der Stadt Langen und der Polizei Südhessen mit einem lapidaren, lange bekannten Parkplatzproblem scheinbar überfordert sind!
    Und das nicht, weil es an Lösungsmöglichkeiten mangelt!

    Dankeschön.

  • Zitat Polizei Südhessen;
    "man schleppe illegal geparkte Autos in der Regel ab, wenn sie "extrem verkehrsgefährdend" abgestellt worden seien."

    Soviel zum Sozial-Psychologischen Wissen bei der Polizei.

    Inkonsequentes Handeln ist dann wohl mit die Ursache für das provokante Falschparken.

    "Wenn ich einmal ungestraft falsch parken kann, dann mach ich das immer wieder.
    Abgesehen von der schlechten Anbindung an den ÖPN.

    Dafür werden dann die vielen anderen mitbestraft, die sich an Recht und Gesetz halten.

    Unglaublich ist das!

  • Nichts, das kann man mit Organisationstalent auch anders lösen. Schwimmbäder zu oder nur restrektiv benutzbar! Was sollen denn Familien mit kleinen Kindern aus lauter Verzweiflung machen. Sollen sie in ihren überhitzten Wohnungen bleiben und sich einen nassen Sack umhängen. Wer mit einem gesundem Menschenverstand ausgestattet ist, dem muss doch klar sein, dass wegen der verordneten (uneinheitlichen) Hygienemaßnahmen bei einer Hitzewelle aus lauter Not solche Zustände regelrecht provoziert werden würden! Für mich ist das "Tyrannei".

  • Kann man überleben. Ich überlebe es schon seit einigen Jahren weder Schwimmbad noch See. Sitze im Elektrorollstuhl und die Infrastruktur ist einfach nicht gegeben in Schwimmbädern oder an Seen.

  • Bedankt euch bei den vielen Egoisten und Falschparkern.
    Das kennt man doch inzwischen leider nur zu gut: erst wird das Auto einfach in den Wald gestellt oder gleich die Bundesstraße zugeparkt (und das war wohl keine Ausnahme, sondern die Regel). Dann wird gemeckert, wenn es zu Recht einen Strafzettel gibt.
    Und weil so viele offensichtlich der Meinung sind, dass Regeln nur für andere gelten, muss nun keiner meckern, dass nun so eine drastische Reaktion erfolgt ist.

  • Ich finde es richtig. Die vorübergehende Lösung mit Waldbrand zu begründen ist etwas dürftig. Man sollte klipp und klar sagen wer falsch parkt wird abgeschleppt inklusive Bußgeld. Die Leute sollten wirklich mal über ihr Verhalten nachdenken bevor sie sich großartig aufregen.

  • Hallo!
    Total übertrieben!!!
    Die Stadt ist mit der Problematik einfach überfordert und geht den Weg des einfachsten Widerstandes.
    Die bösen Badegäste.
    MfG ein Badegast

  • Auf den Einfall am Wochenende die Parkplätze von 700 auf 0 zu heruntersetzen kein nur ein "Beamter" kommen. Da wurde wieder mal nicht nachgedacht. Wie viele bereits gesagt haben, gibt es ja keine wirklichen Alternativen. Öffentlicher Nahverkehr wurde ja auch eingestellt ( typisch RMV - auch hier wurde nicht nachgedacht. Wer will schon etwa 4 km durch den Wald laufen, bis er am See ankommt und das noch mit Gepäck oder kleinen Kindern. Und die Sperrung auf die Waldbrandgefahr zu schieben ist ein Witz - da gab es in den letzten auch schon und da wurde der See nicht gesperrt. Außerdem hätte es ja noch eine andere Lösung gegeben. Oneline Tickets vergeben und nur Besitzes eines gültigen Online Tickt hinter zu See lassen. Und die extrem Wildparker gnadenlos abschleppen lassen - da hätte sich die Stadtkasse gefreut und die Abschlepp Unternehmer hätten guten Umsatz gemacht. Und zu guter letzt: Endlich in Parkplätze investieren oder /und den öffentlichen Nahverkehr besser ausbauen.

  • Man hat von Anfang an falsch gehandelt, in dem man den Bus nicht fahren ließ. Statt ihn ganz zu streichen, hätte man zwei einsetzen müssen. Einen von langen und den anderen wie gewohnt von Buchschlag.
    Falschparker gibt es jedes Jahr. Aber so hätte man es gut in den Griff bekommen.
    Parkplatz auf, zwei Busse der Rest kommt sowieso mit Fahrrad oder zu Fuß. Und wer dann immer noch falsch parkt.....abschleppen oder hohe Strafzettel.
    Aber man muss den Menschen den Badesee zugänglich machen.

  • Spätestens bei der nächsten Bürgermeisterwahl wird sich hoffentlich dieses Problem der Inkompetenten Bürokraten gelöst haben .

  • Ich kann es nachvollziehen. Wir waren am Sonntag, 9.8.2020, mit dem Rad am See und mussten dann hören, dass 30 Fahrzeuge so parkten, dass sie abgeschleppt werden mussten. Um 16.15 haben wir den See verlassen, genau da kam die Meldung vom Waldbrand in Walldorf. Auf dem Heimweg mußte uns die Polizei um falsch geparkte Autos leiten. Die Gefahr ist zu groß. Die Stürme der letzten Jahre haben schon so viel zerstört. Da sollte man denken, dass die Menschen vernünftig werden. Leider nicht . Ich hoffe, das der See bald wieder öffnen kann

  • Ein klares Versagen der Stadt. Einen See zu öffnen, bei dem die nächsten ÖPNV Stationen und Orte 3-4km entfernt liegen (damit fällt der Fußmarsch wohl für die moisten zurecht aus), man als Radler aus westlicher Richtung zunächst irgendwie eine Autobahn über oder unterqueren muss, und dann noch eine vielbefahrene Bundesstraße überqueren muss und sich durch Waldschneisen durchschlagen muss (nur wenn man mal von den direkt umkreisenden Gem. Walldorf, Buchschlag und Langen ausgeht), aus Frankfurt wirds entsprechend komplizierter und dann noch sämtliche Shuttlebusse abzuschaffen und Parkplätze zu sperren. Wer die Entscheidung überhaupt getroffen hat, lebt irgendwo in Bubu-Erdbeerland aber nicht in der Realität. Zumal auch mit Shuttle jedes Jahr dort Parkchaos herrscht. Also entweder muss ein tragfähiges Konzept her, oder die Stadt ist nicht in der Lage ein so großes Bad zu betreiben, ganz einfach. Und natürlich, wer grob widrig oder gar behindernd falsch parkt sollte abgeschleppt werden.

  • Wenn man genügend Parkplätze bereitstellen und einen Shuttle Bus fahren ließe, wären die Problem nicht so groß.

  • Das kann alles irgendwie nicht wahr sein. Schwimmbäder geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar, den Leuten raten, möglichst nicht in Urlaub zu fahren und dann den Badesee schließen? Es gehört dort ein Onlineticketsystem her und wenn es am Strand keine Plätze mehr gibt oder alle Parkplätze belegt sind, dann wird halt niemand mehr dorthin gelassen. Natürlich trotzdem ein Pendelverkehr mit Bussen aufrecht erhalten, der Eintrittspreis beinhaltet automatisch Buskarte, Fahrradabstellkarte oder Parkschein. Es muss sehr schwer alles sein, denn das Chaos gibt es seit 40Jahren. Aber diese Schließung ist eine Kapitulation vor den Ignoranten von Vorschriften, aber das hat in diesem Land leider Methode. Nächster Schritt wird wohl sein, der öffentliche Nahverkehr wird eingestellt, weil sich darin 20 asoziale Maskenverweigerer befinden...

  • M.E. ein leicht zu lösendes Problem:

    Man lässt nur noch Leute an den See, die mit dem Fahrrad kommen und es durch die Eingangspforte schieben.

    Bei schönem Wetter ist es nicht zuviel verlangt, sich etwas sportlich und umweltfreundlich fortzubewegen.

    Und wenn es regnet, will ohnehin niemand an den See.

  • Eine Ordnungsbehörde, die ein Bad schließt, anstatt Falschparker konsequent abschleppen zu lassen.
    Ja, warum diesen Aufwand betreiben, besser die Segel streichen und Arbeit gleich ganz niederlegen.
    Die Parkproblematik ist dort ja auch erst in diesem Jahr zum ersten Mal aufgetreten.#
    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

  • Für mich ist die Sperrung des Sees eine Kapitulation vor den Menschen, die sich regel- oder gesetzeswidrig verhalten haben. Die lachen doch darüber und ziehen weiter. Die Strafe trifft umso mehr diejenigen, die sich an die Regeln halten. Ist das gut?
    Die Ursache für die verschärfte Parksituation liegt auf der Hand: die offiziellen Parkplätze wurden gesperrt. Natürlich gibt das nicht das Recht, wild zu parken.
    Indem aber die Folgen (Sperrung des Sees) alle treffen, fördert das nur den allgemeinen Unmut, Frust und das Gefühl, dass am Ende alle die Dummen sind.
    Durch die Covid19-Pandemie gibt es schon genug Einschränkungen unserer Lebensbereiche. Mit der Sperrung des Sees ist uns eine weitere Möglichkeit genommen, eine urlaubsähnliche Erholung zu finden und den Sommer wenigstens ein Stück weit zu genießen. Schade. An die sozialen Folgen dieser "Massenbestrafung" denkt offensichtlich niemand. Gibt es wirklich keine andere Lösung???

  • Was ich nicht verstehe, warum der Waldseebus nicht mehr fährt? Wäre die perfekte Lösung für das Parkplatzproblem. Wenn der Ausfall coronabedingt wäre, dürfte auch kein Stadtbus mehr fahren.

    Aber Nahverkehr in Hessen, im RMV, dem teuersten Verbund Deutschlands, war noch nie auf die Bedürfnisse der Bürger, sondern immer auf die Bedürfnisse der nichtnutzenden Politiker ausgerichtet.

    Warum lässt man den Waldseebus nicht vom Bahnhof Langen abfahren? Warum von Buchschlag? In Langen hätten Autofahrer vielleicht noch eine Chance ihre Karossen zu parken und zwar ohne Waldbrandgefahr.

    In diesem Punkt, Waldseebus, verschärft die Stadt das Problem doch selber.

  • Unsinnig - anders kann kam die Frage nicht beantworten.

    Schon vor Corona war bei entsprechendem Wetter die Situation um den Langener Waldsee chaotisch, das ist also keine Änderung. Aber es kann doch nicht sein, dass man den Menschen nahelegt, nicht zu verreisen, ihnen dann aber die kleinen Freuden verdirbt: Schwimmbäder mit Vorab-Buchung und Zeitfenstern, Maskenpficht unter freiem Himmel von der Kasse bis zur Liegewiese, Sprungturm und Rutsche geschlossen, Einbahnschwimmen etc. - und das alles mit eingeschränkter Kapazität. Und nun macht man die Kapazitäten noch etwas kleiner ...

    Eigentlich ist es doch ganz einfach: Abschleppen, was das Zeug hält - diszipliniert nachhaltig, verhindert spätestens am Folgetag die Überfüllung, stimuliert die Konjunktur und füllt die Gemeindekasse, am besten aber: Es trifft tatsächlich nur die Undisziplinierten!

  • Vollkommen richtig, da sich die Leute nicht an die Anweisungen halten und den Wald in Gefahr bringen, müssen eben Konsequenzen gezogen werden. Ich finde auch, es sollten viel mehr Falschparker abgeschleppt werden und saftige Bussgelder erhalten. Es geht nicht, das die ganzen Waldwege zugeparkt werden und der Verkehr von den Parkern auf der B44 gestört wird, was leicht zu Unfällen führen kann.

  • @ S.Herr aus Waldsolms

    Ismail Merzak, Sie sprechen mir aus der Seele!

    S.Herr aus Waldsolms
    12.08.20, 16:21 Uhr

    Darauf bezog sich meine Antwort.




  • @ D.W aus Frankfurt.
    haben Sie schon mal auf dem Rebstockgelände/ Park in Frankfurt gegrillt?

    Ich grille dort seit den 80er Jahren.
    Die Stadt hat bis vor zwei Jahren die Asche und den Müll der dort liegengeblieben ist,entsorgt.

    Aktuell stehen dort zwei Metalltonnen für den ganzen Park zur Entsorgung a 1qm bereit.

    Vor vier Wochen hat die Stadt 100 und mehr Mülltonnen an der Alten Oper aufgestellt.

    Das war für mich eine Provokation...
    Sie haben ja dann mitbekommen was nachts auf der Alten Oper dann passiert ist.
    Die Menschen wollen ernst genommen werden.
    20 Mülltonnen hätten auch gerreicht.

    Jetzt schliessen sie die Badeseen.

    Die Schwimmbäder kosten 10 pro Erwachsenen und Tag.
    Früher 5 und Kinder frei.
    Was kommt als nächstes?

    Die nächste Wahl kommt bestimmt, meine Stimme bekommt die SPD nicht mehr.
    Grüße
    aus der Nordsee

  • Absolut richtig und in Ordnung. Schade nur, daß auch die anderen unter der Sperrung leiden müssen. Wie sonst sollte man unbelehrbaren Egoisten beikommen?

    Warten bis es zu schweren Unfällen, auf der Bundesstraße, kommt, wäre wohl der falsche Weg gewesen. Ich kann beim besten Willen kein übetriebenes Handeln feststellen, es wurde im Vorfeld klar und deutlich kommuniziert.

    Bedanken Sie sich bei den Ignoranten und Eogisten, nicht bei den Behörden!

  • Wir haben zwar Gesetze gegen Falschparken, aber warum sich die Arbeit machen, und diese konsequent anwenden, Stadt Langen.

    Dann machen wir doch leiber alles zu!
    Eine echte Lachnummer!

  • @ D.W. aus Frankfurt, ich hatte eine Erklärung hierfür bereits in einem vorherigen Kommentar formuliert: ich mag das Urlaubs-Ambiente dort, zudem hat der See einen der größten FKK-Bereiche hessenweit.....und das sogar spanner-frei, weil solche Zeitgenossen vom Personal seit jeher konsequent des Feldes verwiesen werden.Insbesondere für Frauen ist diese Spezies sehr unangenehm! Der See hat bei uns fast Familientradition. Auch bin ich leidenschaftlicher Autofahrer, der Spaß beginnt für mich daher schon beim Start zuhause, allen Ernstes!

  • @ Kamerunerin aus Frankfurt, habe ich mit einem Wort erwähnt, dass ich das Zurücklassen von Müll gutheiße ? Mein Ansinnen war, zu verdeutlichen, das die seitens der Verantwortlichen getroffene Aussage, die Hitze müsste weichen, damit wieder Badespaß stattfinden kann, meiner Meinung nach nicht haltbar ist! Wie bereits erwähnt, besuche ich diesen See seit nunmehr 35 Jahren, heiß ist es in jedem Sommer, und das Material, dass unter einem Fahrzeug zu brennen anfangen kann, hat die gleiche Zündtemperatur bei 25 wie bei 35 Grad. Da schon immer Parkchaos herrschte, gehörte ich meist zu jenen, die bereits spätestens um 9 Uhr an der Einfahrt zum Parkplatz waren. Nun wurden jedoch massenhaft Parkmöglichkeiten reduziert, was anderes war zu erwarten als eine sich noch verschärfenden Situation. Ich befürchte, dass es zeitnah einmal wirklich heftig krachen wird, um es einmal umgangssprachlich auszudrücken!

  • Danke Neny aus Ffm, ich denke so wie Sie! Sollen doch die Stadt einfach die Falschparker abschleppen lassen und zudem einen Pendelbus einsetzen! Gleich den ganzen See zu sperren ist aktuell eher asozial!

  • Wir waren am Wochenende am Langener Waldsee. Mit dem Auto bis Flugsicherung und mit dem Fahrrad weiter.
    Auf der Rückfahrt stand ein Auto mitten im Wald ca. 200 m nach dem Eingang zu See. 2 weitere Autos kamen uns auf den Wegen entgegen. Das wilde Parken auf der B44 besteht schon so lange wie wir zum See fahren. Es ist also kein neues Problem. Es ist Sache der Politik sowie der Polizei, für Recht und Ordnung zu Sorgen. Den Waldsee komplett zu sperren ist eine eine Kapitulation vor denen die Unrecht begehen. Anderseits große Gewinne kassieren und nichts zu Investieren in Infrastrukturmaßnahmen zahlt sich wie man sieht nicht aus.
    Die Stadt Langen hätte schon vor Jahren, nach wegnahme der Parkplätze rund um das Bad neue Parkplätze bauen müssen. Die Einnahmen mitnehmen und das Unrecht gewähren zahlt sich nicht aus.

  • Ich begrüße diese Sperrung, so leid es mir auch für all diejenigen tut, die sich bis zuletzt pflichtbewusst verhalten haben. Es gab einen Warnschuss mit der Absperrung des Parkbereichs, aber es wird immer asoziale Deppen geben, schade. Zu noch mehr Waldbrand darf es nicht kommen.

    Applaus an die Verantwortlichen, also der Stadt Langen und dem Waldseebetrieb. Sie haben sehr angemessen reagiert. Die Maßnahmen sind verhältnismäßig.

  • Auch ich habe mal vor vielen Jahren wild geparkt und bekam damals, es waren noch DM Zeiten einen Strafzettel von so um die 50 Mark. Daraus habe ich gelernt und habe es nie wieder gemacht.Man muß halt früh aufstehen für einen legalen Parkplatz . Wer meint an einem heißen Wochenende erst mal lange schlafen und dann zum See hat halt Pech. Die Langschläfer waren ja die eigentlichen Wildparker und das ist seit Jahren so .An diesen besagten heißen Tagen standen die Autos auch an der B 44 und sogar noch um die Kurve bis es nicht mehr ging. Dies hat aber nie zu solch drastischen Maßnahmen und Kollektivbestrafung aller Badegäste geführt.
    Bitte den See wieder öffnen und auch an Ältere und Gehbehinderte denken. Dann muß halt der W aldseebus wieder eingesetzt werden .

  • @ Ismail Merzak und S. Herr
    Ja, die Argumente, die Sie anführen, sind nicht haltbar. Denn sie sind allesamt falsch. Es geht in erster Linie um die bestehende Brandgefahr am Langener Waldsee und in den Parks in Frankfurt. Es geht um die Unvernunft und das asoziale Verhalten mancher "Partylöwen", die es nicht schaffen ihre Müllberge anständig zu beseitigen und einen mit Glasscherben übersäten Opernplatz hinterlassen. Es geht um Autofahrer die Rettungswege blockieren, Parkverbote missachten und, und, und.
    Ihre Ignoranz gegenüber den Fakten ist wirklich bemerkenswert.

  • Absolut richtige Entscheidung! Waldbrandgefahr ist schon länger Thema und jeder Wildparker im Wald sollte die Gefahren kennen. Wie immer leiden leider durch manchen "Wildparker" unzählig viele sich ordentlich verhaltende und rechtmäßig parkende Besucher.
    Die Natur leidet durch Falschparker!
    Jedoch besteht am Langener Waldsee Parkplatznot seit mindestens den 70-er Jahren (auch mit Parkmöglichkeit bei Fa. Sehring). Nur ist das heutige Verkehrsaufkommen wesentlich höher als vor rund 50 Jahren. Aber "Fußkranke/Lauffaule" und "Wildparker" gab es damals auch schon.
    Abschleppwagen sollten vor Ort für die optische Wahrnehmung und zur Abschreckung positioniert werden um beim ersten Vergehen unverzüglich handeln zu können und zu dürfen.

  • Neny aus Ffm, inhaltlich deckt sich Ihr Kommentar über weite Strecken mit dem meinen! Vielen Dank!

  • Moin absolut richtig.man sollte einen total-abschleppplan erstellen und auch durch setzen..adac-thw-bundeswehr...und das 4wochen lang. Garantiert danach ist alles ok.es ist doch unmöglich...die meisten Besucher verhalten sich normal ,nur weil ein paar idioten sich an nix halten,muss der See gesperrt werden!
    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf wiehe

  • Endlich wird gehandelt!
    Diese immer wiederkehrende konsequenzlose Entrüstung beeindruckt diese selbstverliebten Ignoranten doch schon lange nicht mehr.
    Bravo Langen.
    Und wer sich über den Zeitpunkt aufregt... : I'm November zeigt eine solche Maßnahme wohl wenig Wirkung.

  • @Kamerunerin: Sie haben vollkommen Recht, mit allem was sie schreiben!

    @Stephan H: Warum muss man 65km (=130km hin und zurück) fahren um Baden zu gehen.
    Da gäbe es doch sicher eine Alternative

    @Ismail Merzak: Das Grillen wurde verboten, weil die Griller es nicht für notwendig erachteten Ihren Mail wieder mit zu nehmen. Liegen lassen, weil es ja eine Stadtreinigung gibt, ist assozial!

  • Der wahre Grund den See zu sperren, ist die Unfähigkeit des Ordnungsamtes und des Landkreises für einen geordneten Ablauf zu sorgen. Die Stadt Langen versteckt sich hinter der Trockenheit, die so ziemlich jedes Jahr herrscht und auch so ziemlich jedes Jahr seit ich denken kann, gibt es ein Parkplatzchaos. Den Bürgern, die jetzt schon nicht wegfahren durften wegen Corona und den Kindern, die nicht betreut werden konnten den letzten Spaß bei extremer Hitze so zu verderben ist eine Ungeheuerlichkeit. Scheinbar sind auch die Stadt Säckel voll lange so prall gefüllt, dass man auf die ein Namen aus dem Badebetrieb und aus dem Bußgeldern verzichten kann. Sollten sich die Wähler bei der nächsten Kommunalwahl gut merken!

  • Wenn hier das Wildparken als Grund für die Sperrung angegeben wird, ist das für mich nicht nachvollziehbar, schließlich hat man seit Freitag die 700 legalen Parkplätze gesperrt, weil die Leute zu Fuß und mit dem Fahrrad kommen sollten. Nicht jeder ist in der Lage einen kilometerlangen Fußmarsch zu bewältigen oder mit dem Fahrrad zu kommen, schließlich kommen langjährige Badegäste auch von weiter weg . Sollen Ältere und Behinderte jetzt ausgeschlossen werden? Der Grund für diese drastische Maßnahme lag doch eher im Vorfeld begründet, das am Samstag 1.8.mangels Inkompetenz ( nur 1 Kasse offen und dann auch noch eine Kassiererin, die nicht auf Zack war ) der Ansturm nicht bewältigt werden konnte und es zu einem langen Rückstau bis auf die Strasse kam. In all den Jahren war eine solche Maßnahmen nicht notwendig und die beiden vorigen Sommer waren sogar heißer und die Wildparker gab es schon immer. Mein Vorschlag den Parkplatz wieder öffnen und gegen die Wildparker vorgehen

  • @ Kamerunerin aus Frankfurt, nochmals: ich habe 65km Anfahrt dorthin, meine Güte. Und damit bin ich nicht alleine, man sieht dort Kennzeichen WI, MZ, DA, GI, MR, LDK....etc etc. Meine Güte!

  • Parkplätze und Parkhäuser in den Wald bauen, damit die bequeme Anfahrt für alle, die meinen nur mit ihrem Auto an ihr Ziel kommen zu können, gewährleistet wird. Herrschaften GEHTS NOCH!!!
    Allerdings finde ich die lasche Handhabung in Bezug auf Verkehrsvergehen die sich Autofahrer ständig ungestraft leisten dürfen, als eine der Ursachen für die entstandenen Probleme. 300 Knöllchen ??? wahrscheinlich a 15 Euro werden die Falschparker wohl nicht beeindruckt haben. In anderen Freizeiteinrichtungen bekommt man einen Preisnachlass wenn man vorweisen kann, dass man mit Öffentlichen angereist ist. Und wer mit dem Fahrrad kommt, sollte dies ebenso nachweisen müssen. Autofahrer sind es in ihrer Mehrheit gewohnt, sich rücksichtslos durchsetzen zu können/dürfen. Da hilft nur noch das komplette Verbot und dies ist auch richtig so.

  • Ismail Merzak, Sie sprechen mir aus der Seele!

  • Sophie Hohls aus Bad Homburg, Radfahren in allen Ehren, ich jedoch habe 65 km Anfahrtsweg, in früheren Zeiten noch mit kleinen Kindern und der entsprechenden Ausrüstung. Der Langener Waldsee hat für mich quasi Urlaubsambiente, und wo sonst kann man so nett naggisch rumhübbe....

  • Lösung ist doch ganz einfach. Wer eben den Führerschein in der Baumschule absolviert hat und die entsprechenden Regeln nicht kennt muß es eben lernen.
    Abschleppen und Kiste verschrotten. Beim nächsten Mal wird man es sich dann schon überlegen, wo
    Mann/Frau das Auto abstellt. Fußgänger und Radfahrer sollte man allerdings schon hereinlassen,
    sofern sie bis 2 zählen können und den entsprechenden Abstand einhalten.

  • Ergänzend zu meinem Kommentar möchte ich anführen, dass hinsichtlich Erweiterung von Parkmöglichkeiten jahre-/ jahrzehntelang nichts getan wurde, diesist jedoch in einem Land, welches seit geraumer Zeit systematisch an einem DER Standbeine der eigenen Industrie sägt, wohl kaum anders zu erwarten! In der Hoffnung, dass diese kritische Äußerung nicht der Zensur zum Opfer fällt....

  • Für mich ganz klar ein typisch deutscher (und leider auch Corona) Schildbürgerstreich. Was passiert wohl, wenn man in den Sommerferien bei bestem Badewetter und vielen nicht verreisten Bürgern den Parkplatz eines Badesees sperrt ? Genau: man verschlimmert das Park-Chaos immens. Und wie löst man dann so ein selbstgemachtes Problem ? Man sperrt auch noch den Badesee !?

  • Ich finde man kann klar alle Wildparken abschleppen und eine saftig Strafe bezahlen , denn15.00 ist lächerlich für diese Menschen. Wenn es richtig an ihre Kasse geht dann ist der Lernprozess größer . Und Abschlepper gibt es wohl genug im Umkreis.

  • Da die Vernunft bei vielen Menschen, immer mehr ins Hintertreffen gerät, sind die Sperrungen berechtigt.
    Leider müssen auch die Vernünfigen mit darunter leiden.
    Hier sollte ein vernünftiges Konzept auf den Weg gebracht werden, das heißt Leistung sollte bezahlt werden. Nicht in den Amtstuben auf der Feierabend sehnsüchtig warten,
    sondern praktische Vorschläge erarbeiten.
    Generell auch für die Zukunft, denn Corona Ist keine Eintagsfliege und wird uns noch eine Zeit
    begleiten.

  • Die Schließung finde ich richtig, Appelle haben nicht ausgereicht - scheint derzeit für einige Bereiche zu gelten: Party mit hunderten Leuten, Maske tragen, Abstand halten.

    Mein Vorschlag: wer mit mindestens zwei Personen im PKW anreist, kann ein Parkticket zusammen mit den vorverkaufspflichtigen Eintrittskarten kaufen. Die zugeparkten Wege werden an den Wochenenden durch die Polizei kontrolliert und im Dauereinsatz werden die Falschparker abgeschleppt. Mit Zuschlag wegen "Absichtlicher Gefährdung".

    Das erreichen des Langener Waldsees mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss ausgebaut werden. Ein Verleih von Sonnenschirmen und Liegestühlen würde helfen. Für vier Monate geöffnetes Strandbad braucht es nun wirklich nicht mehr Aufwand. Mit und ohne Corona, Parkplatznot gab es schon immer.

    Die Badeseen müssen im Hochsommer oft geschlossen werden, die Hitze und fehlenden Niederschläge sorgen für hohe Mengen an Bakterien und Algen. Da hilft auch kein Meckern. ;-)

  • Vernünftig

  • Am Langener Waldsee war ich erstmals vor etwa 35 Jahren, das Parkplatz-Chaos und das Wildparken war zu allen Zeiten dort vorhanden, habe ich schon damals und ohne Konsequenzen praktiziert. Und in jedem Sommer seither war es irgendwann einmal trocken( sonst würde man ja nicht zum Baden und sonnen fahren). Der See war, nach meinem Kenntnisstand, noch nie vollständig geschlossen, jedenfalls nicht wegen - zugegeben- vorhandener Waldbrandgefahr! Wenn es nicht regnet, stellt sich mir die Frage, ob Trockenheit bei 35 Grad eine andere ist als bei 25 Grad.

  • In Frankfurt hat die Stadt das Grillen die letzten zwei Jahre draussen verboten weil die mit dem Müllsammeln nicht klar kamen.

    An der Alten Oper das feiern verboten.........

    In Langen verbieten die das Baden weil die mit dem Abschleppen nicht klar kommen.

    Bla bla bla alles nur vorgeschobene nicht haltbare Argumente.

    Grüße
    aus der Nordsee Aurich Tannenhausen hier ist das Baden und parken auch bei 35 Grad möglich.
    Ismail

  • Ärgerlich, aber verständlich. Wenn Regeln nicht eingehalten, Anweisungen nicht befolgt werden und Ordnungskräfte angepöbelt und schlimmsten falls angegriffen werden, sehe ich keine andere Möglichkeit. Ich finde es sehr bedenklich und beängstigend , dass die Verrohung unserer egoistischen Gesellschaft immer mehr zunimmt.

  • Offenbar lesen viele Kommentatoren hier nicht genau nach.
    Zum einen wurde am Wochenende versucht das Bad nur für Fussgänger und Radfahrer zu öffnen, es wurde sogar die Ausfahrt vor dem Parkplatz gesperrt. Dennoch gab es eine immense Zahl von Autofahrern, die über andere (halblegale) Wege mit dem Auto zum Bad fuhren und wild parkten, um es sich bequem zu machen. Die Konsequenz -daraus-war die Schliessung des gesamten Bades.
    Und für alle die jetzt laut nach mehr Parkplätzen und dem Abschleppdienst schreien - auch jener muss, gezwungenermassen, durch die ausgetrockneten Waldgebiete fahren um die Wagen abzuschleppen. Das verringert die Waldbrandgefahr nicht. Mehr Parkplätze, mehr Autoverkehr ebenfalls nicht. Es hilft nur ein generelles ökologisches Umdenken und weniger Bequemlichkeit. Aber das ist offenbar zu vielen Leuten "nicht zuzumuten", wie so vieles dieser Tage...

  • Meiner Meinung nach könnte man durch den Einsatz von massivem Sicherheitspersonal Herr der Lage werden. Die Branche leidet doch sowieso schon durch fehlende Veranstaltungen durch Auftragsmangel. Warum dann nicht Ordner entlang der B44 und auf den Waldzufahrten einsetzen um radikal Wildparker davon abzuhalten ?

  • Die letzten zwei Jahre waren die Sommer auch heiß und trocken, es gab Wildparker und der See war offen. Was hat sich aus Sicht der Polizei und der Stadt im Vergleich zu 2018 und 2019 geändert?

    Es ist eine peinliche Posse des wiehernden Amtsschimmel. Wie kann man als Kommune und Polizei vor Falschparkern kapitulieren?

  • Die Begründung ist erhöhte Waldbrandgefahr durch heisse Katalysatoren.
    Warum werden Badegäste bestraft, die per Bahn, Fahrrad oder zu Fuß kommen?

    Zitat:
    Die Masse an Wildparkern rund um den Langener Waldsee sei jedoch zu groß. "Das lässt sich nicht so einfach bewältigen",...

    Kommentar von mir: Einfache Jobs kann jeder erledigen.

    Bereitschaftspolizei (Kontrolle), THW (Absperrung), Schilder aufstellen mit Halteverbot und "hier werden Sie abgeschleppt". Dazu gleich einen Abschleppwagen hinstellen...
    Möglichkeiten gibt es genug.

  • den Langener Waldsee gibt es seit 1972 und seit dieser Zeit haben wir jedes Jahr die Verkehrsprobleme mit den Wild Parkenden Autos, und seit dieser Zeit wurden immer die schlimmsten Fälle abgeschleppt. Der See wurde nie deswegen geschlossen. Aber zu Corona Zeiten müssen sich bedeutungslose Kommunal Politiker Medienwirksam in Stellung bringen. Waren nicht die Sommer 2018 und 2019 Trockener und die Waldbrandgefahr genau so hoch, da wurde er nicht geschlossen.

  • Deutschland sammelt halt gern. Gesetze wie Paninibilder.
    Leider passiert nichts, wenn man dagegen verstößt.
    Lachen wir weiter! - und lassen uns anpöbeln, wenn man auf einen Gesetzesverstoss höflich hinweist.
    Mir tut es leid, wenn die falschen darunter leiden. Aber heute siegt der frecheste, lauteste und faulste. Leistung und Nettigkeit sind nicht mehr en vogue

  • Mich macht die Sperrung des Langenr Waldsees sehr traurig, denn das Baden ist eine sehr attraktive regionale Freizeitbeschäftigung an den heißen Tagen. Ich komme seit Jahren immer nur mit dem Fahrrad zum, See und kann nicht nachvollziehen,dass wegen wildparkender Autos auch die umweltfreundlichen Fußgänger und Radfahrer das Nachsehen haben.

    Daher würde ich es sehr begrüßen, dass so regelmäßig an der Bundesstraße mit so empfindlichen Strafzetteln kontrolliert würde, dass keiner mehr Interesse hat dort sein Auto abzustellen.



  • Vernünftig, weil zu viele unvernünftig waren. Außerdem können Besucher aus der Umgebung mit dem Rad kommen oder mit dem Bus.
    Parkhaus für den Langener Waldsee im Wald? Solch eine Forderung ist ja wohl überhaupt nicht zeitgemäß.

  • Für jedes Fußballspiel werden ganze Ortsteile abgesperrt, koste es was es wolle. Kein Aufwand ist zu gross. Es hätte Möglichkeiten gegeben die Rücksichtslosen und Unbelehrbaren in die Schranken zu weisen. Ein absolutes Unding den "Normal-Menschen" dieses Sonmervergnügen zu nehmen. Kapitulation vor dem Chaos!

  • Failed State Langen

    Warum werden Badegäste bestraft, die per Fahrrad oder zu Fuß kommen? Glaubt die Stadt Langen, dass Kollektivstrafen die Akzeptanz der Corona-Präventionsmaßnahmen erhöhen? Wieso sind Polizei und Ordnungsamt nicht in der Lage, das Auto-Park-Chaos zu regeln? Klingt für mich nach Failed State, was da abgeht.

  • Also zumindest wurde letztes Wochenende kräftig abgeschleppt. Da werden manche noch lang dran denken.

    Warum nicht einfach den Waldsee nur noch für Radfahrer öffnen? Wer kein Rad dabei hat, bleibt draußen. Das kriegen die wenigsten ins Auto und auch die nur mit einem gewissen Aufwand.
    Blöd natürlich für alle Fußgänger, aber die allermeisten haben doch ein Fahrrad und zudem wird so der lange Weg zum See erträglicher. Das würde doch voll in die aktuelle Zeit passen. Und besser als eine komplette Schließung allemal!

  • Leider muss man dem beipflichten, wenn die Menschen so rücksichtslos und unbelehrbar sind, bleibt als letztes Mittel nur den See komplett zu schließen, bevor es zu Waldbränden, Verkehrsunfällen oder Verletzungen beim Klettern über den Zaun kommt ... traurig dass die Seebetreiber zu solch drastischen Mitteln greifen mussten

  • Ich finde es super schade
    Aber es gibt immer wieder die die alles kaputt machen mit Unvernunft
    Gerade jetzt wo die Natur so leidet und die Waldbrand Gefahr so hoch ist kann man doch nicht so unvernünftig sein
    Deswegen finde ich es richtig zu schließen
    Schade für alle die die sich benehmen können aber ich denke die verstehen das trotzdem

  • Das ist so typisch deutsch, immer diese geistige Armut beim Lösen von Problemen. Wenn es zu wenige Parkplätze gibt, dann baut halt welche, wo ist das Problem? Stattdessen Maulaffen feilhalten, Probleme jahrzehntelang ignorieren. Das gleiche wie beim Riederwaldtunnel, 50 Jahre für 2km Autobahn, da ist eine Schnecke schneller, kann man nachrechnen... wer sich im Geschäft so verhält, wird rausgeschmissen. Kann Politikern nicht passieren. Unglaublich. Dienst am Bürger? Fehlanzeige.

  • Wo ist das Problem? Es gibt genug Abschleppunternehmen, die gerne dabei behilflich sind, die Falschparker aus dem Wald und von der Bundesstraße zu entfernen. Das verhindert zwar erst mal nicht, daß falsch geparkt wird, aber die Gefahr ist schnell beseitigt.

    Selbst der dümmste Badegast hat spätestens beim zweiten Mal, wenn er mit Sack und Pack dort steht, wo sein Auto mal stand, begriffen, daß er, wenn der offizielle Parkplatz voll ist, eben *eigenverantowrtlich* eine *legale* Alternative suchen muß. Die Erkenntnis "Wenn ich hier parke, ist mein Auto weg, ich hab ordentliche Kosten und viel Rennerei an der Backe" ist nachhaltig. Und es spricht sicha uch rum. Und es ist nicht Aufgabe der Stadt Langen, den Autofahrern die Parkmöglichkeit mundgerecht zu servieren!

    In Frankfurt rund um den Wäldchestag klappt das doch auch hervorragend. Da kreisen die Abschlepper schon wie die Geier über'm Kadaver.

  • So wie es jetzt verfügt wurde ist es richtig. Ich fahre jeden Tag die B 44 zur Arbeit und zurück.Letzte Woche blieb mir nichts übrig als zick zack zu fahren, da Fußgänger kreuz und quer liefen, Fahrzeuge so geparkt waren, dass das Heck auf die Strasse schaute obwohl man dort nicht parken darf und auf der Abbiegespur Richtung See die Türen der Fahrzeuge geöffnet waren um zu diskutieren. Ein unmögliches Verhalten anderen gegenüber .
    Die Konsequenz ist nun See geschlossen. Wer nicht hören will muss fühlen. Ich kann verstehen, dass jeder ans Wasser will, aber doch nicht zu jedem Preis und ohne Rücksicht auf Verluste.

  • Rücksichtslose Wildparker entwickeln sich immer mehr zu einem unerträglichen Problem, und zwar in ganz Hessen.
    Da hilft nur konsequentes Vorgehen:
    Wer einen Gehweg, einen Radweg oder eine Zufahrt zuparkt, bzw. sonstwo verboten oder behindernd parkt wird kompromisslos abgeschleppt, und zwar ohne Ausnahme!
    Wenn sich in Einzelfällen eine Abschleppen nicht begründen lässt, dann wenigstens genauso konsequent Knöllchen mit den höchstmöglichen Bussgeldern verteilen.
    Das gibt zwar kurzfristig etwas mehr Ärger - hilft aber langfristig ganz bestimmt!
    Die Nichtdurchsetzung bestehenden Rechts ist m. E. eine Hauptursache für das Nichteinhalten der Regeln.
    Ganz nach dem Motto; Warum an die Regeln halten, wenn man sowieso keine Konsequenzen zu erwarten hat.

  • Warum baut man nicht mehr Parkhäuser, Parkplätze und breitere Straßen in den Wald und an die Schwimmbäder? Die gefällten Bäume kann man ja in Namibia aufforsten. Nur mit mehr Autos macht der Ausflug an einen Badesee Sinn. Das Auto ist schließlich die Zukunft.

  • Die geschilderten Probleme waren alle vorhersehbar. Welches Konzept
    wurde erarbeitet und bekannt gemacht? Konnte man nicht die B 44 sperren bzw. mit kontrollierten Zugängen versehen? Den Hautverkehr hätte man über nördlich bzw. südwestlich gelegene Auffahrten/Kreuze umleiten können. Oder andere Vorschläge? So wie es nun gemacht worden ist, prophoziert man weiter Protestveranstaltungen.

  • Ich finde das richtig. Wenn man letzte Woche auch sah, wie rücksichtslos sogar, die mit Leitplanken umsäumte B44 beidseitig zugeparkt war, ist die Aussage " man kann nicht abschleppen wg. Nicht zuständig..... armselig und nicht zielführend.
    Solchen Egoisten, die rücksichtslos parken, kommt man nur mit saftigen Geldstrafen, die höher sein müssen als eine "Parkgebühr"begegnen .

  • Warum stehen die Parkplätze der Fa. Sehring nicht zur Verfügung, wie in den letzten Jahren? Warum baut man als Stadt Langen kein Parkhaus an den See und zwar auf bestehende Flächen der Fa. Sehring. Dann müsste auch kein Wald für den neuen Parkraum weichen. Im Gegenzug sollte die Fa. Sehring als Entgegenkommen einen Nachlass bei ihren Aufforstungsprogrammen erhalten.
    Ausserdem sollte Wildparken durch Zäune bzw. Andere Hindernisse erst gar nicht möglich sein. Fazit: die Kommune hat das Problem, welches schon seit Jahrzehnten (!) Besteht, verschlafen und sollte nun handeln bzw. Konzepte erstellen, prüfen und umsetzen. Also frei nach Loriot: "Handeln, dann handeln!"

  • Die Sperrung ist richtig und konsequent. Da sich einige Bürger*innen verantwortungslos verhalten, ist die Verwaltung gefordert, solche Maßnahmen zu treffen. Waldwege und die B 44 zuparken und damit der Feuerwehr die Zufahrt zu den Wäldern zu erschweren, ist einfach nur dumm.

  • Sen See zu sperren löst das Problem rund um den Kirchturm von Langen.
    Verschäft das Problem aber an allen anderen (illegalen) Seen, Baden in Flüssen etc.

    Und wenn es wieder mehr Badetote gibt ist das Geschrei auch wieder groß.

  • Ein Problem, das bereits so lange besteht, so lange es den Badesee gibt
    Und die Kommune und die GmbH sind nicht in der Lage, es zu loesen

    Es ist ein Unding und ein Armutszeugnis, ausgerechnet im Corona Sommer 2020 die groesste Wasserflaeche im Rhein-Main-Gebiet zu sperren, weil die zustaendigen sich keine andere Loesung wissen

    Aktuell gaebe es zum Beispiel die Moeglichkeit die Parkhaeuser / Urlauberparkplaetze des Flughafens zu nutzen. Mit den Betreibern in Verbindung setzen, ordentliche Preise aushandeln und einen dazugehoerigen kostenlosen Buspendelverkehr einrichten. Die Kosten dafuer sind ueber das Parkticket eingepreist.
    Dauerhaft gaebe es sicher andere Loesungen dieser Art
    Die Parkplaetze am See koennte man dann wunderbar fuer den Pendelverkehr und Radfahrer / Zweiradfahrer / Behinderte benutzen
    B44 in dem Bereich sperren fertig

  • Warum um alles in der Welt beschränkt man corona-bedingt die offiziellen Parkplätze??
    Aus Gesundheitsgründen entscheidend ist doch nur die (unvermeidbare und sicher auch vernünftige) Beschränkung der Besucherzahl auf dem Badegelände an sich. Und um das zu regeln, hätte die Stadt frühzeitig ein Online-Ticket-System einführen können. Ein paar Unverbesserliche wären zwar trotzdem ohne Ticket angereist, hätten aber zumindest ihre Autos ordnungsgemäß abstellen können und hätten nicht kreuz und quer im Wald geparkt. Nee, liebe Stadt Langen, da habt ihr reichlich dilettantisch agiert!
    Es gibt noch mehr Kommunen mit Badeseen in Hessen, die haben das doch auch hingekriegt.


  • @Carsten:
    Warum muss den alles und jedes mit dem Auto erreichbar sein?
    Der See ist in 30 Minunten von Frankfurt oder Darmstadt per Rad erreichbar.
    Da braucht man keine Parkplätze!

  • Jetzt soll also nur die Waldbrandgefahr "abgestellt" werden, nicht die Rücksichtslosigkeit der Falschparker?
    DAS wäre das falsche Signal! Zu sagen, "Ihr könnt wieder parken wie und wo Ihr wollt, es kann ja nicht mehr anfangen zu brennen" klingt irgendwie pervers!

  • Da hat aber jemand sehr blauäugig geplant.
    Kein Shuttlebus, keine Parkplätze auf dem Sehringgelände und nur 700 Parkplätze im Bad selbst. Kalkulierend mit mehreren tausend Badegästen am See. Wo dachte man, würden die Leute aus Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Mainz parken??? Ein Schelm oder ein Phantast.
    Es ist letztlich die beste Lösung, denn wer zu Fuss kommt hat sein Auto sowieso irgendwo im Wald abgestellt. Bei dieser Hitze läuft kein Mensch bis zu um See.

  • Es ist wie immer, wegen "einigen" Unvernünftigen müssen alle leiden. Das Problem mit dem Parken ist ja nicht neu, anstatt Tickets zuverteilen sollte rigoros abgeschleppt werden. Diese D.... bekommt man nur über ihr Portemonnaie in den Griff. Dann wäre eine Sperrung nicht notwendig.

  • @Carsten: Wenn der Parkplatz voll ist, wird keiner mehr an den See gelassen? Diese Denkweise ist ja mal in der heutigen Zeit so was von überholt...

    Man will doch, dass die Leute möglichst nicht mit dem Auto kommen, sondern mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
    Solange die Autofahrer so wild parken wie zuletzt geschehen - und dafür sogar Absperrungen beseitigen - gibt es wohl keinen anderen Weg, es sei denn, man stellt (am besten sichtbar) gleich mehrere Abschleppwagen bereit, die nur Pendelverkehre zwischen Waldsee und Abstellplatz fahren. Nur dass das nicht die Stadt Langen veranlassen kann, aber doch sicher die Polizei.

  • Idee ein Kombiticket oder auch einer app wieviele Plätze noch frei sind, wäre eine weitere Alternative. Mich wundert es, warum wieder soviel mit dem Auto hingefahren sind, obwohl davon abgeraten wurde. Mensch Leute, schraubt mal Euren Egoismus etwas zurück, aber das wird gerade da wo es nicht sein sollte, immer schlimmer. Schade

  • Man muss sich schon wundern: einige rücksichtslose Autofahrer parken an verbotenen Stellen und stellen damit eine Gefahr dar (Unfälle an der Bundesstraße/zugeparkte Rettungswege/Waldbrandgefahr). Als Konsequenz wird nicht etwa die Polizei aktiv, sondern man schließt den Badesee unbefristet für ALLE Gäste.

    Fairerweise und zur Gefahrenabwehr hätte die Polizei Südosthessen schon an den letzten Wochenenden aktiv gefährlich stehende Falschparker abschleppen müssen - das hat man aber unterlassen, wie gestern herauskam. Aus unserer Sicht stellt das ein Verstoß gegen das hessische Polizeigesetz dar ( 4 Satz 1 HSOG): man hätte "geeignete" Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergreifen müssen. Das wurde komplett unterlassen, stattdessen wurden nur ein paar Knöllchen verteilt. Kurz: man hat vor den Falschparkern kapituliert, die Folgen müssen alle Badegäste ausbaden.

    Bitte fragen Sie bei zukünftigen Artikeln auch die Polizei SOH um eine Stellungnahme zu durchgeführten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.

  • Die Parkplatzprobleme gibt es schon solange ich zurückdenken kann. Schauffung von ausreichend Parkplatzen wäre eine Lösung und gleichzeitig noch eine Einnahmemöglichkeit als Kombiticket. Und wenn die Parkmöglichkeiten erschöpft sind wird der Einlass zu gemacht, ist eigendlich ganz einfach. Und grade jetzt in der Coronazeit eine effektive Zugangskontrolle das nicht zu viele Besucher gleichzeitig da sind.
    Den See bei diesem Wetter komplett zu sperren ist vollig übertrieben und verfehlt das Ziel.

  • @ Ingrid heyd aus Butzbach
    12.08.20, 13:31 Uhr


    Das war doch genau das, was man am Wochenende probiert hat: Parkplatz gesperrt, bitte nur mit Rad/zu Fuß anreisen! Und das Ergebnis? Bei der Hessenschau nachzulesen. Die komplette Schließung ist daher - leider - erforderlich und nur konsequent.

  • Man hätte ihn für Radfahrer und Fußgänger freigeben können ! Und das Verbot nur für alle Autos bzw die per Auto kommen wollen