Unfallstelle am Langenselbolder Dreieck
Die Autobahn musste nach dem Unfall für eine Stunde voll gesperrt werden. Bild © Freiwillige Feuerwehr Langenselbold

Ein Drängler hat am Dreieck Langenselbold einen Unfall verursacht. Drei Menschen wurden verletzt, der Unfallverursacher ließ sein geschrottetes Fahrzeug stehen und flüchtete zu Fuß.

Beim Zusammenstoß von drei Autos sind am Mittwochabend am Langenselbolder Autobahn-Dreieck drei Menschen verletzt worden. Der Verursacher ergriff zu Fuß die Flucht. Eine Suche mit Polizeihunden und einem Hubschrauber blieb bislang erfolglos.

Der Unfall passierte im vierspurigen Bereich der Autobahnen A45 und A66. Trümmer der Fahrzeuge verteilten sich über alle Fahrspuren.

Mit Lichthupe weggedrängt

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der flüchtige Mann einen 20 Jahre alten Fiesta-Fahrer mit Lichthupe von der linken Spur gedrängt haben. Anschließend setzte der Drängler sein Auto vor den Fiesta und bremste diesen aus. Dabei kam es zum Zusammenstoß, die Autos schleuderten quer über die Fahrbahnen.

Ein 57 Jahre alter Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in die Unfallstelle. Er wurde leicht verletzt, ebenso erlitten der 20-Jährige und sein Beifahrer Verletzungen und kamen ins Krankenhaus.

Ob der Unfallfahrer, dessen Auto ein ungarisches Kennzeichen trug, sich ebenfalls verletzt hat, ist unklar. Die Suche in den umliegenden Feldern blieb ergebnislos. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Für die Bergungsarbeiten mussten die Autobahnen für eine Stunde gesperrt werden.