Unfallstelle auf der A7
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Auf der A7 zwischen Bad Hersfeld und Homberg (Efze) ist ein Lkw auf ein Stauende aufgefahren. Der Fahrer kam ums Leben, zwei Menschen wurden verletzt. Die Autobahn in Richtung Kassel war zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

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Wie die Polizei berichtete, hatte ein Lastzug-Fahrer gegen 15.40 Uhr zu spät bemerkt, dass sich auf der A7 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld West der Verkehr staute. Der 59-Jährige konnte nicht mehr bremsen und fuhr zunächst auf einen Lkw auf, der nach links über die beiden anderen Fahrspuren geschleudert wurde. Danach fuhr der Lastzug auf einen weiteren Lkw auf.

Der Aufprall war so heftig, dass der 59-Jährige aus dem Wrack befreit werden musste. Er wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die beiden 33 und 35 Jahre alten Insassen des zur Mitte geschleuderten Lkw wurden leicht verletzt. Der Fahrer des vorderen Lkw aus Litauen blieb unverletzt.

Einer der Lastwagen soll bei dem Unfall in Brand geraten sein. Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Die Autobahn wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten in Richtung Kassel voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf zwölf Kilometer. Erst gegen 18.15 Uhr konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Die anderen Spuren blieben für die Reinigungsarbeiten weiter gesperrt. Der Schaden beträgt nach erster Schätzung rund 100.000 Euro. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang klären.