Ein Spezialkran muss den gestrandeten Lkw bergen.
Ein Spezialkran muss den gestrandeten Lkw bergen. Bild © Michael Seeboth (hr)

Überhöhte Geschwindigkeit, Nebel und der Kreisel "Spinne": Diese Kombination ist einem Lkw-Fahrer in Mittelhessen zum Verhängnis geworden. An Fahrzeug und Unfallort entstand hoher Schaden.

Die Dienstfahrt eines 42 Jahre alten Lkw-Fahrers ist am Mittwochmorgen auf einer Verkehrsinsel geendet. Wie ein Polizeisprecher hessenschau.de sagte, war der 40-Tonner auf der B414 in Höhe Driedrof-Hohenroth (Lahn-Dill) mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs und schoss mit rund 80 Stundenkilometern in den Kreisverkehr "Spinne". Dort überfuhr er mehrere Verkehrsschilder und Büsche – und blieb schließlich stecken. Der Fahrer blieb unverletzt.

Fahrer wohl zu schnell unterwegs

"Wir gehen derzeit davon aus, dass der Unfallfahrer zu schnell unterwegs und die Sicht aufgrund von Nebel sehr schlecht war", sagte der Sprecher. Zur Bergung des Lastwagens wurde ein Spezialkran angefordert, wegen mutmaßlich auslaufender Betriebsstoffe rückte auch die Feuerwehr an. Diese Befürchtung bewahrheitete sich letztlich aber nicht.

Im Berufsverkehr kam es dennoch zu erheblichen Behinderungen, die Bergungsarbeiten zogen sich über vier Stunden hin.

Hoher Schaden am Lkw

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro. Ein Kran musste den Lastwagen mit Anhänger bergen.

Sendung: hr4, 7.03.18, 12.30 Uhr